Archiv für Sandro

Die 8. Bananenkreistour

Es ist wie jedes Jahr, der erste Sonntag im Monat August gehört den Marathonfahrern im Landkreis Görlitz mit der Umrundung dieses. Punkt 7:45 wurde wie immer vom Rathausplatz in Löbau gestartet. Rund 30 Fahrer und Fahrerinnen nahmen die rund 240km in Angriff. Einige schon hochmotiviert andere eher verhalten vor der großen Herausforderung. Das Wetter passte und somit war die erste Hürde genommen. In Begleitung unseres ehemaligen Vereinsbusses welcher von Norbert mit seiner Frau gefahren wurde ging es über Lawalde, Beiersdorf nach Neugersdorf und von dort ins wunderschöne Zittauer Gebirge.

Banane 2016 ZielAm höchsten Punkt in Hain wurde der Tisch für ein zünftiges Weiterlesen

“Wer Siegen will muss leiden, nur wer leiden kann, kann auch siegen.” Eddy Merckx

Erlebnisbericht vom „Sachsenmädel“ beim 24h Rennen Kelheim. (Fotos in Arbeit)

Es gibt nur wenige Sportwettkämpfe, die für Teilnehmer wie Zuschauer derartige gefühlsbetonte Begeisterung auslösen können wie diese 24 Stunden Rennen – das Original in Kelheim.2
Ich kannte diese Rennen schon vom Vorjahr als wir mit den Racing Amazon Team den 2. Platz bei den Frauenmannschaften einfuhren. Dieses Jahr wollte ich es als Solist durchstehen. Mein erstes 24h Rennen! Weiterlesen

Himmelfahrt 2015

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Wahrscheinlich hatte das Wetter und die Temperaturen einige abgeschreckt und so blieben für die Himmelfahrtstour 2015 auf den Jeschken nur Christine und Sandro startberechtigt. Also ging es für uns 9.20 Uhr ab Forsthaus in Richtung Zittau. Da der Wind mit uns war benötigten wir keine 40 min und konnten uns schön einrollen. Da in Tschechien Christi Himmelfahrt kein Feiertag ist blieben unsere Routen auch frei von Touristen und Wanderern. Über Hradek nad Nisou ging es ab Bily Kostel über den Bärlauchberg (warum dieser Name?-du musst ihn fahren um ihn zu Riechen) nach Krystofovo Udoli. Von dort aus sind wir unserem Ziel schon ganz nah. Jetzt nur noch über den Pass und dann beginnt in Krizany der lange Anstieg bis zur Spitze des Jeschken. Verweilen konnten wir am Ziel nicht, denn der Wind war eisig kalt. Also nur ein schnelles Beweisfoto und zurück ging’s auf derselben Strecke nach Hartau. Mit einem kleinen Abstecher ins Zittauer Gebirge rollten wir dann gegen 15.30 Uhr wieder in Ottenhain ein.
So, das muss als Vorbereitung für die Tour de Kärnten reichen

Am morgigen Nachmittag werden wir uns dann auf den Weg Richtung Alpen machen. Für den Sonntag ist noch der Alpencup in Radstadt geplant und dann auf zur Tour.
Wir halten euch auf den laufenden.
Eure Christine und Sandro

 

24 Stunden Rennen in Kelheim – „Das Original auf der Straße“

12./13. Juli 2014       Ich war dabei!      -Bericht von Christine

Der Startschuss des ältesten deutschen 24 Stunden Rennen fiel am Samstag um14:00 Uhr am alten Hafen von Kelheim. Der 16,5 km lange Rundkurs der 18. Auflage war mit 180 Höhenmetern recht anspruchsvoll und verlangte allen Teams und besonders den Einzelstartern innerhalb der Renndauer von 24 h einiges ab.

Ich ging mit einem Frauenteam (insgesamt 5 Fahrerinnen) an den Start. Wir waren alle Neulinge, bei einer derartigen Veranstaltung und deshalb gespannt und aufgeregt, was uns erwarten wird.

Schnell kamen wir in unseren Rhythmus und den sich harmonischen abgestimmten Fahrweisen und -zeiten. Wir ergänzten uns prima!

Nach den ersten drei gefahren Runden empfand doch jeder, dass die Pausen immer kürzer wurden. Wir hatten riesen Freude, wenn wir in der Abfahrt eine Gruppe erhaschten, welche uns mit ins Ziel zog. Ungewohnt waren das ständige Essen, das Fahren in den Lichtkegeln der Nacht und der zunehmende Schlafentzug.

Doch alle Einschränkungen überwanden wir ohne größere Probleme. Wir wurden getragen durch die Hochstimmung der Kelheimer Zuschauer, dem topp organisierten Rennen, der unglaublichen Vielfältigkeit der Fahrer, der rhythmischen Begleitung an der Strecke und der  professionell, ausgeglichenen, lebendigen Männermannschaft vom Merkur Cycling Team (mit denen wir uns das Basislager teilten). Abgerundet wurde alles durch Sandro, welcher sich um das Essen und die Aufmunterung im Team kümmerte.

Die letzten Runden wurden krippelig und spannend! Wie viele Runden schaffen wir noch?

Zum Schluss kamen wir auf  46 Runden und belegten bei den Damenteams überraschend den 2. Platz. Wahnsinn!!!

Die anschließende Siegerehrung, war das Beste was ich je erlebt habe – ein spektakulärer Genuss.

FAZIT: Ich würde es wieder tun!

Anmerkung:

Die Männermannschaft des Merkur Cycling Team belegte den 1.Platz.

German Cycling Cup 2013

Rennbericht von Christine Göldner

Nürburgring am 07.09.2013

Nürburgring am 07.09.2013

Ein Jedermann – Rennen, 15 Rennen gehören inzwischen zur Serie, welche über die gesamte Deutschlandkarte verteilt sind. Diese bieten jedem die Möglichkeit Rennluft zu schnuppern. Den Abschluss bildet mit einer Windkantenschlacht der Münsterland Giro. Davor gibt es eine abwechslungsreiche Mischung: für Kletterfreunde, die auf der Nordschleife fast 3.300 Höhenmeter erklimmen, oder für Sprinter, die bei den Neuseen Classics das große Blatt ketten, kommen Zeitfahrer in Bad Saulgau und beim Rothaus Riderman auf ihre Kosten, die im Kampf gegen die Uhr antreten.

Im Rahmen der Serie werden nach dem letzten Lauf in Münster die Gesamtführenden in den einzelnen Klassen Männern und Frauen als „Deutsche Jedermann Meister“ geehrt.

Endlich einmal ein Jedermann-Rennen mit Altersklassenunterteilung, das gefällt mir:

Die Urlaubstage daraufhin geplant, das Auto zum Campen vorgerichtet, so starten wir mit Sandro voller Elan, aber auch mit Bedenken.

Wie wird es sein in so großen Fahrerpulks zu fahren, halten wir durch?

Steckbrief – Erlebnisbericht – 15-Mal Adrenalin

Datum/Ort

km

Wetter

Besonderheiten

Platz

Göttingen

28.04.

Tour d`Energie

100

Sonne, Wolken

12°C

Knackiger Auftaktat

Aus Startblock G gestartet, 3 Berge u.a. der Hohe Hagen, auf den letzten Kilometern ein Sturz in unserer Gruppe.

5

Frankfurt-Eschborn

01.05.

Skoda Velotour

103

Sonne, Wolken

10°C

Bergwertung im Taunus

Zuerst durch die Innenstadt Frankfurts umgeben von Wolkenkratzern, giftiger Anstieg im Taunus,

Sandro in Frankfurt Panne, musste halten, ich bin alleine gefahren, er kam nach.

Im Hotel in Eschborn – Plausch mit Eric Zabel!

2

Köln

12.05.

Skoda Velodom

126

Regen,

Wolken

13°C

Ritt auf dem Sägeblatt

Ein fast ewiges Auf und Ab, ständiger Rhythmuswechsel, knackiger kurzer Anstieg hinauf zum Schloss Bernsberg, hatte am letzten Berg Platten,

Vorderradwechsel mit Sandro, ich bin alleine weiter, Sandro hatte noch zwei Pannen.

2

Zwenkau

19.05.

Neuseen Classics

135

Sonne

25°C

Highspeed mit Sprintfinale – Rund um die Braunkohle, am Anfang bergig bei Grimma danach ein flacher Kurs, Sturz bei der ersten Abfahrt in unserer Gruppe, anhalten, neu sortieren, nach dem Berg mit Niels gefahren und in optimaler Position geblieben.

1

Schleiz

02.06.

Schleizer Dreieck

145

Regen,

Hochwasser10°C

Klettern in Thüringen – Das Schleizer Dreieck, erst auf der Rennstrecke dann über die Berge, für die lange Strecke wurden zwei Runden gefahren, nur 1/3 fuhr an diesem Tag die lange Strecke, die Motivation durch das Wetter am Keller, nass und kalt gingen wir in die 2. Runde, dann begann meine Schaltung zu spinnen, bekam die Gänge nicht mehr auf das große Blatt, mussten Gruppe bergab fahren lassen und kamen im Anstieg wieder heran und konnten vorbei fahren –Wahnsinn!

1

Hannover

16.06.

Velo Challenge

116

Sonne, Wolken

20°C

Rennen durch 37 Ortschaften

Kräftige Böen und das Fahren in der Windkante fordern alle Kräfte, konnte unheimlich gut mitfahren, 4. Platz in der Frauen Gesamtwertung.

1

Bad Saulgau

29.06.

Grand Prix

32

Sonne,

Regen

31°C

Gegen die tickende Uhr

Kurze Anstiege und Abfahrten kennzeichnen den Kurs in der oberschwäbischen Voralpenlandschaft, erstmalig einen Lenkervorbau benutzt, eingefahren auf der Rolle unter einem Zelt bei kalten regnerischen Temperaturen, mit Lenker und Rad gut zurecht gekommen.

2

Hockenheimring

06.07.

Circuit Cycling

90

Sonne

28°C

Schneller wird es nicht – Ein Kurs gemacht fürs große Kettenblatt, schneller Start, nach der 1. Runde ein schwerer Sturz à Rennabbruch, Neustart nach 45 Minuten wieder Aufstellung und alles von vorn, nach den ersten zwei Runden wusste man, wo man sich nach jeder Kurve einordnen musste, um genügend Windschatten zu haben, unheimlich schneller Kurs -Durchschnitt 41,5 km/h

1

Bochum

28.07.

Sparkassen Giro

80

Sonne,

Wolken

28°C

Rasen in der City –Einmal rauf und dann wieder runter, das Rennen läuft schnurgerade durch die Innenstadt bis zum Wendepunkt,

schnelle schmerzhafte Antritte nach den Kurven, bis zur Spitzkehre leicht ansteigend und es wird mächtig gedrückt.

1

Dresden

04.08.

Skoda Velorace

105

Sonne

28°C

Rundtour in der Elbmetropole – Start/Ziel an der Semperoper, ein Rundkurs durch die barocke Innenstadt entlang am Terrassenufer, die geplante Fahrt über die Waldschlösschenbrüche war nicht möglich, Wendepunkt am Blauen Wunder, schnelles Rennen begleitet durch viele Stürze – Durchschnitt 41 km/h

1

Parchim-Lübz

11.08.

Mecklenburg Giro

120

Sonne,

Regen

23°C

Im 100-Seen-Land – links und rechts liegen die Seen Mecklenburgs dazwischen wird übers flache Land gefahren, kleiner abgelegener Ort, unruhiger schneller Beginn, Pannen und Stürze die ersten Kilometern, die Fahrt auf den alten Kopfsteinpflastern kostet Kraft und tut weh und die Steine werden klitschig durch den Regen.

1

Bremen

01.09.

Bremen Challenge

119

Sonne,

Wolken

20°C

Hanseatisch schnell – der schnelle Stadtkurs schlängelt sich durch die Stadtteile Überseestadt und Walle, Wind, Spitzkehren und die kurzen Brückenanstiege der Schnellstraßen welche zu überwinden sind und wo man nicht den Anschluss verlieren darf machen den Kurs so anstrengend, ständiges Überlegen, wann man in der richtigen Position sein muss.

2

Nürburgring

07.09.

Rad am Ring

150

Sonne,

Regen

18°C

Hart, härter, Nordschleife – das schwerste Rennen im GCC, auf der langen Distanz sammelt man 3.300 Hm, in der Fuchsröhre erreicht man Höchstgeschwindigkeiten, man wird gebremst durch die Hohe Acht, wer da nicht rechtzeitig schaltet kippt um, anschließend brennt sich die 17% Rampe in die Beine, dies sechs Runden immer wieder an der Tribüne und den Lagern der 24 h Fahrer vorbei, begonnen bei Sonne, der Regen und die Kälte überraschte uns in der 3. Runde, jetzt nur noch durchhalten, nach der letzten Rampenüberquerung bekam ich euphorische Kräfte und habe einen überwältigten Endspurt hingelegt.

Höchstgeschwindigkeit: 91 km/h

1

Bad Dürrheim

20.22.09.

Rothaus Riderman

16/86/96

Sonne

25°C

Rennen hoch drei – Einzelzeitfahren und zwei knackige Kletter-Etappen zwischen Schwarzwald und der Schwäbischen Alb, herrliches Ambiente, der Ort lebt mit den Rennfahrern, man fühlt sofort heimisch,

1.Tag – habe eine schlechtes Einzelzeitfahren hingelegt (es machte sich bemerkbar, dass ich in der vorigen Woche drei Tage krank im Bett lag), 2. Etappe lief gut àenorme Anstrengung den ersten Berg hinauf, alle haben gedrückt um oben Anschluss zu haben, es war ein Kampf, am 3.Tag war ich wieder in Form und konnte bis zum Schluss super fahren.

Ein Nachmittag mit Hanka Kupfernagel verbracht – lehrreich und Sie einfach sympatisch!

TIPP: super Adresse für die Teilnahme an einem

3-Tage-Etappenrennen!

2

Münster

03.10.

Münsterland Giro

130

Sonne

22°C

Grandioser Abschluss – endlich!

Jedes Jahr findet das Rennen auf neuen Strecken statt, dieses mal durch den Kreis Warendorf, flach und windanfälliger Kurs, wieder was für Tempobolzer,

lange blieb das riesen Führungsfeld zusammen, enges Fahren so breit die Straßen sind, ein Wechsel zwischen bremsen und anfahren machen den Beginn anstrengend in anspannender Konzentration, Prinzip = nur noch ordentlich durch kommen! Nach 80 km passierte es, ich berühre ein Vorderrad und stürze aus dem Fahrerfeld rechts in den Straßengraben, Schockzustand – Hilfe kam sofort, Rad und ich soweit ok und weiter ging es in die letzten nun anstrengenden Kilometern, nach dem Verdauen des Sturzes überwiegte die unendliche Freude alles geschafft zu haben!

2

Ergebnis:

Sieger – Frauen Master 3 „Deutscher Meistertitel“

3.Platz – Frauen Gesamtwertung

...geschafft, Dresden Race bei 30°C

...geschafft, Dresden Race bei 30°C

FAZIT:

  • Viele unbekannte Städte und unsagbare schöne Gegenden kennen gelernt,
  • man muss Lust haben zu reisen, haben einige Autobahnkilometer hingelegt, meist nur die Wochenenden investiert oder einen Urlaubstag drangehangen, um Montag wieder auf Arbeit zu gehen,
  • neue Radbekanntschaften geschlossen,
  • durch die abwechslungsreichen Rennen bekommt man ein Gefühl für Taktik und Krafteinteilung,
  • enorm Anstrengend, aber erfahrungsreich sind die Starts mit den ersten 30 Minuten, es geht von 0 auf 100.
  • Würde es wieder tun!

    vorletztes Rennen, Rothaus Riderman

    vorletztes Rennen, Rothaus Riderman

Elbe-Labe Cup 2013

Ein Rennbericht von Christine Göldner

Der Cup ist eine Pokalwertung von 5 Straßen-Radrennen im Gebiet der Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Die Besonderheit ist, dass die Radrennen auf deutscher und tschechischer Seite stattfinden.

Für mich als Frau interessant, da es eine Altersunterteilung gibt <40 / >40 Jahre und bergige Rennen sind.

Also wollte ich dieses Jahr bei den Einzelrennen mit dabei sein:

  • Janovsky trhak CR (Johnsdorfer Reißer) – Bergzeitfahren
  • Bergpreis Sebnitz-Hinterhermsdorf
  • Radrennen Struppener Dreieck
  • Wehlener Bergradrennen – Bergzeitfahren
  • Rund um Sebnitz – dieses Jahr ausgefallen, wegen Straßenbauarbeiten.

Leider gab es in diesem Jahr nur vier Wertungsrennen und der Abschluss bildete am Sonntag den 25.08. Wehlen, wo der Gesamtsieger der Pokalwertung auf dem gemütlichen Marktplatz gekürt wurde.

Ich finde diese Serie einfach prima:

  • die Orte liegen vor der Haustür (sind zum Teil mit dem Rad hingefahren),
  • herrliche bergige Landschaften,
  • sehr schöne Atmosphäre unter den Radfahrern (da man immer die gleichen Leute trifft).

Die Tschechen in Janovsky trhak geben sich so viel Mühe mit dem Zeitfahren, der ganze Bergdorf feiert und ist auf den Beinen. Es ist ein Genuss oben durch das Ziel zu fahren. Die Anmeldungen ist in einer typisch tschechischen Kneipe, riesen Kränze erhalten die Sieger -nur ein Nachteil: es dauert Stunden mit der Ergebnisauswertung („Man soll eben den Tag genießen, essen und feiern)!

In Hinterhermsdorf hat es wie aus Kannen geschüttet, seit Tagen regnete es. Wir hofften eigentlich auf eine Verschiebung des Rennens, aber nichts war. Das Wasser rann nur so die Straßen herunter und man war schon beim Einfahren pitschenass.

Dagegen war es in Struppen richtig heiß und windig. Der Kirchberganstieg, welchen man mehrmals nach der Anzahl der Runden bewältigen musste, hatte es in sich.

In Wehlen startete man einzeln vom attraktiven Marktplatz aus und war umgeben von vielen Urlaubern.

Ergebnis: 1. Platz (Frauen über 40)

Da ich mit einer Frau Punktgleichstand hatte, gab es in diesem Jahr zwei erste Plätze und keinen zweiten)!

FAZIT:

Wer gern Berge fährt, nicht weit weg möchte, sportlich gute Rennradatmosphäre liebt, dem sei der Elbe-Labe-Cup wärmstens zu empfehlen!

Großes Lob allen Organisatoren – DANKE

Unser Vereinskamerad Klaus Herzog belegte in seiner Altersklasse (über 61 Jahre) ebenfalls den ersten PlatzGlückwunsch

German Cycling Cup 2013 – das Jedermann- Rennen in Deutschland

GCC 2013 Frauen gesamt

GCC 2013 Frauen gesamt (von links: Katharina Venjakob, Beate Zanner, Christine Göldner)

Am 03. Oktober ging in Münster, bei herrlichem Herbstwetter, das letzte Radrennen der Rennserie zu Ende. Begonnen am 28. April in Göttingen, 6 Monate Rennradfieber und 15 – Mal Adrenalin Pur.

Nach den ersten Rennen war ich begeistert wie gut es für mich lief und habe meinen ganzen Elan in diese Wettkampfserie gesteckt.

Nun bringe ich in die Oberlausitz für den RSV Löbau einen 1. Platz in meiner Altersklasse mit nach Hause – den Deutschen Meistertitel in der Masterklasse 3 und das Besondere den 3. Platz der Gesamtfrauenwertung.

GCC 2013 Frauen Master 3

GCC 2013 Frauen Master 3 (von links: Birgit Zimmermann, Christine Göldner, Sabine Riehl)

Herzlichen Dank an Alle, die in Gedanken und Worten mich immer wieder begleiteten und für das DAUMENDRÜCKEN!

Eure Christine

PS: Rennradberichte von einigen Eindrücken folgen.

GCC 2013, die Sieger

GCC 2013, die Sieger

Schnell, schneller, Grand Prix

Parabolika, Südkurve, Spitzkehre oder Sachskurve – Namen bei dem jeder Motorsportfan in Verzücken gerät.

Diese Worte verschafften sich schon Ehrfurcht vor uns, aber was soll es – wir haben es uns so vorgenommen  den German Cycle Cup 2013 zu bestreiten. Also am Samstag in aller Frühe auf nach Hockenheim. Start war für 17.30 Uhr angesetzt und das Wetter war vielversprechend so das einem Campingwochenende nichts im Wege stand.

Gegen Mittag angekommen hörten wir schon von weitem die heulenden Motoren der Motorräder. Der Grand Prix Ring war bis 16.30 Uhr noch für motorisierte Zweiräder belegt.

Ach war das herrlich als dann Ruhe einzog und die lauten Motorgeräusche durch das feine Surren der Rennräder abgelöst wurde. Radfahren ist halt lautloses Fortbewegen.

Das Rennen startete mit leichten Verzögerungen. 15 Runden (90km) mussten dann bewältigt werden. Auf der brettflachen Rennstrecke sind Durchschnittsgeschwindigkeiten unter 40 km/h eher Seltenheit.

Das Rennen wurde vom Anfang an scharf gefahren. Immer wieder Kurven und Kehren erforderten ständige Antritte. Der Puls kam einfach nicht zur Ruhe. Durch einen schweren Sturz musste das Rennen dann auch noch unterbrochen werden. Der Rettungshubschrauber konnte nur auf der Rennstrecke landen. Nach 20 minütiger Unterbrechung wurde dann das Rennen neu gestartet. Das brachte den Veranstalter in organisatorische Probleme aber ich denke mit dem Neustart des gesamten Rennens war die Entscheidung  für alle annehmbar.

Am Ende konnte Christine in der Gesamtwertung Master 3 ihren 1. Platz mit einem weiteren Sieg ausbauen. In der Gesamtwertung aller Frauen ist ihr 3. Platz eine grandiose Leistung.

Fortsetzung folgt

Das Rennen durch 37 Ortschaften

Endlich wieder Sonne am Start. Nach dem strömenden Regen auf den 150 km am Schleizer Dreieck gingen wir vergangenes Wochenende in Hannover an den Start. 6. Rennen im German Cycling Cup 2013.

Also auf nach Hannover und Nachgemeldet. Den Samstag ließen wir mir einen Stadtbummel in der Landeshauptstadt Niedersachsens und einen anschließenden Besuch beim Italiener ausklingen. Der Sonntag begann vielversprechend mit Sonnenschein aber starken Windböen. Die Konkurrenz immer im Blick ging es vom Maschsee ins Land hinaus über den Pass Holzmühle und den Nienstedter Pass (bei uns würde man sagen es war ein Hügel) insgesamt durch eine wunderschöne Gegend zurück nach Hannover. Durch 37 Orte auf breiten gesperrten Straßen mit tausenden Schaulustigen und hunderten gleichgesinnten – ein Hochgefühl des Radsports.

Die Entscheidung für uns viel am Nienstedter Pass. Christines Tempo konnte Ihre Rivalin bis zur Passhöhe nicht halten. Also ab – ohne zu Verschnaufen in die Abfahrt und nun auf den letzten 50 Km das Tempo hochhalten. Die kräftigen Windböen waren gegen uns. Wie es immer ist in der Gruppe von ca. 15 Fahrern gab es wenige die sich an einer Tempoarbeit beteiligten. Das bedeutete immer wieder vor und Führungsarbeit. Am Ende hat es sich aber gelohnt. Über 4 Minuten konnten wir der zweitplazierten abnehmen. Glücklich und zufrieden genossen wir die Zielatmosphäre.

Sieg bei Velo Challange Hannover, Ausbau der Führungsposition in der Master 3 Wertung und überraschend in der Gesamtwertung aller Frauen auf Platz 3. Radlerherz was willst du mehr.

Fortsetzung folgt

Kölnisch Wasser – (von oben)

Die Nachtigall beendete gerade ihr Nachtkonzert, da starteten wir in aller Frühe nach Köln.

3. Rennen zum German Cycle Cup „Rund um Köln“. Die Wetterprognose lies nichts Gutes ahnen. Wenigstens der Samstag sollte ja noch annehmbar werden.

Gegen Mittag angekommen erledigten wir erst die gesamten organisatorischen Aufgaben. Anmeldung, Startunterlagen empfangen, Streckenbriefing.

Am Nachmittag blieb noch genügend Zeit für eine gemütliche Stadtrundfahrt.

Köln ist eine Wirtschaftsmetropole mit dem gigantischen Wahrzeichen des Domes. Menschen über Menschen und natürlich aller Nationalitäten.

Am Sontag dürften wir dann die Farben des RSV Löbau im Startblock A präsentieren. Zeitiges kommen garantiert beste Plätze neben den renommierten Teams.

Startschuss für das 125 km Rennen war 09.30 Uhr und es begann zu Regnen. Aber nach 2 Km war das egal – nässer konnten wir nicht werden.

Die Runde führte über das Kölner Umland in ständigem Rhythmuswechseln hoch und runter (unter Rennfahrern wird es auch der Ritt auf dem Sägeblatt genannt).

2-mal war der ruppige Anstieg über Kopfsteinpflaster zum Schloss Bensberg zu bewältigen.

Das Rennen wurde von Anfang an scharf gefahren. Maximale Herzfrequenz fast ständig.

Beim letzten Anstieg zum Schloss passierte es. Christine hatten eine Platten vorn. Schneller Tausch der Vorderräder  aber die Spitzengruppe war weg. Zum Schluss reichte es aber noch für einen hervorragenden 2. Platz im Finale.

Glückwunsch

Resümee:  Köln kennengelernt – super organisiertes Rennen gefahren – 2. Platz mitgebracht – zwei Schläuche und ein Reifen eingebüßt.

Fortsetzung folgt