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Hochsommerliche Oktobertour

Bei schönstem Oktoberwetter konnten wir noch mal eine Trainingsfahrt von Löbau am Bertsdorfer See entlang, mit Abstecher nach Polen und über Zittau wieder nach Hause fahren.

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Ersatztour für Löbauer Bergrennen ins Löbauer Umland

Also, wenn einmal der Wurm drin ist…  jetzt ist es 7:30 Uhr und es regnet und regnet. Nach Regenradar ist auch keine Besserung in Sicht, von Bayern her kommt eine lange Regenfront zu uns. Ich werde zur Startzeit am Markt sein für den Fall, dass doch jemand kommt und wir müssen dann spontan entscheiden.

Als Ersatz für das ausgefallene Bergrennen wollen wir eine Tour zu den Gipfeln rund um Löbau starten (den flachen Norden lassen wir aus, wir fahren Straße, kein Gelände).

Berge um Löbau

Start ist am Sonntag, 10.9. um 9:30 Uhr Marktplatz Löbau. Keine Angst, Weiterlesen

Abschied von Wolfram

Am 28. August ist unser Sportfreund Wolfram verstorben. Radsportler seit seiner Jugend, zuletzt viele Jahre aktiv in unserem Verein. Wir werden uns gerne an ihn erinnern.

Wolfram

Das Löbauer Bergrennen 2017 fällt leider aus.

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

ihr habt täglich trainiert, aber leider fällt das diesjährige Bergrennen aus. Grund sind Kapazitätsengpässe bei der Streckenabsicherung, die auch nach dem Tag der Sachsen noch nachwirken. (Die Info im Löbauer Stadtjournal ist hinfällig-[Redaktionsschluss] )

Wir danken allen, die bis hierhin bei der Planung des Rennens mitgewirkt haben, insbesondere den Stadtwerken Löbau und der Stadtverwaltung sowie Radsport Oberlausitz.

Seid nicht traurig. Am 10.9. gibt es eine Ersatzradtour für Jedermann, Infos siehe oben.

Banananenkreistour 2017 durch die Sonnenbrille von unserem Paul beobachtet

Wie auch die letzten Jahre trafen sich die Radsportbegeisterten des Landkreises um eben diesen zu umrunden. Dabei starteten ca. 30 Fahrer aller Altersklassen (18 bis 73) die 238km Runde, welche um die 1500 Höhenmeter bietet. Das Wetter meinte es wiedermal ausgesprochen gut mit uns, weshalb so gut wie jeder in kurzen Trikots starten konnte. Wie auch letztes Jahr, begleitete uns erneut Norbert, mit Frau, Verpflegung und dem Bus. Da ich, wie bereits im letzten Jahr, nur recht knapp geschlafen habe, kann ich mich auch nicht mehr wirklich an die ersten Kilometer erinnern. Das Einzige, was ich noch weiß, ist dass man bereits früh bemerken konnte, dass das Tempo recht hoch war und man mit einem 30er Schnitt rechnen konnte. Der erste Abschnitt führte uns ins Zittauer Gebirge, wo es nach einem Bergsprint in Hain Frühstück gab. Mit Bananen, Kuchen, aber auch mit Kaffee wurde sich gestärkt und wieder aufgesattelt. Der schwerste Abschnitt, zumindest was das Profil angeht, war überstanden. Vor uns lagen noch ca. 160, verhältnismäßig flache, Kilometer. Das Tempo Richtung Görlitz war recht hoch, wobei wir wahrscheinlich auch Glück hatten, da wir nur sehr schwachen Wind hatten.

Wir hatten uns das Mittagessen in Zodel reichlich verdient. Es gab Nudeln mit Tomatensoße. Wie auch letztes Jahr war das Essen sehr lecker und gut zubereitet. Vielen Dank dafür an die Küche. Am Mittagstisch wurde viel geredet, bis es dann wieder weiter ging. Die ersten Kilometer nach einer Pause sind immer die schwierigsten, weshalb das Tempo auch recht niedrig gehalten wurde. Langsam bekamen wir zudem Seitenwind aus westlicher Richtung. Dieser fiel aber nicht wirklich zur Last, da wir ein recht langes Waldstück vor uns hatten. Böse Zungen würden behaupten, dass an der Spitze des Fahrerfeldes der Wind doch spürbar gewesen wäre. Nach dem ca. 40km langen Waldstück erwartete uns Bad Muskau und ein paar Kilometer später unsere Kaffeepause. Wieder wurde erfolgreich Energie getankt und wieder aufgesattelt. Bei Boxberg hatten dann einige Fahrer mit den kurzen, aber trotzdem nicht harmlosen Kopfsteinpflasterabschnitten zu kämpfen. Nachdem aber alle wieder beisammen waren konnte das Tempo wieder angehoben werden. Ca. 30km vor Schluss gab es dann eine letzte Verpflegungspause. Cola wurde nun auch ausgeschenkt und von vielen auch wohlwollend in Empfang genommen. Es wurde außerdem noch einmal erklärt, wie der weitere Verlauf aussehen würde. Scheinbar war aber doch nicht alles klar, als es auf Höhe Weißenberg zu mehreren Angriffen kam. Nachdem sich das Feld nach ein paar Kilometern wieder gesammelt hatte, erhielt ich von Thomas die Anweisung ein „ruhiges“ Tempo vorzulegen. Anscheinend haben wir verschiedene Definitionen von ruhig, als er neben mir die Geschwindigkeit wieder stetig erhöhte.

Von den letzten 3 Kilometern habe ich nicht wirklich etwas mitbekommen, da mich am Ortseingangsschild in Kittlitz die Kräfte verlassen haben. Ich glaube, dass ein Bautzener die Bananenkreistour gewonnen hat (Ja, es war Klemens Kumpe vom RSV Bauten). Im Ziel wurde sich noch verabschiedet und ich hoffe, dass man sich nächstes Jahr wiedersehen wird.

Vielen Dank nochmals an alle Helfer, sowie an alle Teilnehmer, die die Tour zu einem schönen Erlebnis gemacht haben. Zudem hatten wir auch noch Glück, dass es überhaupt keine Pannen gab, was wir auch nicht vernachlässigen sollten.

Auch die kleine Bananentour war mit ca. 8 Teilnehmern ab Löbau recht ergfolgreich unterwegs. Die Teilnehmer sind meist unsere Frauen, die kontrollieren wollen, ob wir wirklich Rad fahren, wenn wir uns für einen ganzen Tag abmelden. Deshalb bei unserer Halbzeit Treff in Zodel zum gemeinsamen Nudelessen.

Bananenkreistour 2017

Bananenkreistour 2017

DIE VELOCLASSICO GERMANY 2016 … Achim war dabei

Seit einem Jahrzehnt erblühen überall in Europa Retro-Rad-Veranstaltungen, allen voran die L`Eroica in Italien und die Anjou-Velo-Vintage in Frankreich.veloclassico-2016-01

Nach seinen sportlichen Highlights wie der Hölle des Ostens, der Tour de Kärnten und Leipzig-Berlin-Leipzig träumte Achim schon länger davon, an der 2.Veloclassico 2016 in Ludwigslust an den Start zu gehen.

Diese Klassiker garantieren ihren Teilnehmern, Land und Leute auf verschiedenen Kursen in wunderschöner Natur kennen zu lernen.

Die Veloclassico in Ludwigslust bietet: Weiterlesen

14. Löbauer Bergrennen um den “Großen Preis der Stadtwerke Löbau”, Neuer Rekord bei den Frauen

Bei bestem Bergwetter, einige Fahrer sprachen sogar von leichtem Rückenwind, habt ihr unseren Berg wieder einmal bezwungen. 38 Starterinnen und Starter waren es dieses Mal, welche auch vor dem kurzem Steilstück von 22% nicht kapitulierten. Dabei war alles zwischen 9 Jahren und fast 73, der jüngste Mitfahrer bei den Tandems sogar nur 3 Jahre alt, die jüngste Starterin 11. Die Jugend war also insgesamt gut vertreten. Charlotte Jordan und Florian Bachran als die Jüngsten konnten mit ihren Zeiten durchaus mit einigen großen mithalten. Aber wie immer der größte Andrang bei den Männern bis Senioren-1.   Katharina Hähnel vom Bautzener RSV konnte den seit 2012 bestehenen Rekord bei den Frauen um ganze 48 Sek. verbessern. Sie war in 9:39 den Berg hoch, nachdem wir reichlich 10 min brauchten um sie zum Start zu überreden. Na, hat sich doch gelohnt. Dagegen blieb die Bestzeit von 7:01 der Männer ungefährdet. Den großen Preis der Stadtwerke Löbau in Form des Pokals erkämpfe sich Lukas Stübner von den Görlitzer Postsportlern mit einer Zeit von 7:07. Es gab innerhalb der Wertungsklassen keine knappen Zweikämpfe um die Ziellinie, mit Ausnahme der Tandembesatzungen, welche nur um eine Tandemlänge mit 1 Sek. Differenz über den Strich fuhren.

Glückwunsch und Dank an alle Teilnehmer und Helfer.

Und hier stehen eure heldenhaften Zeiten:

Großer Preis der Stadtwerke Löbau 2016

 

Unbenannt

 

O-See Challenge 2016

Es sollte dieses Jahr einige Änderungen an der Strecke geben. So wurden die Rad- und Lauf Strecke „ crossiger“ gemacht. Zu Trainingszwecken wurde die Strecke im Vorfeld einmal abgefahren und sie macht definitiv mehr Spaß als früher, da es einfach technischer und abwechslungsreicher geworden ist.

Bei der Laufstrecke gilt das gleiche, deshalb kann man die Zeiten von den letzten Jahren aber nicht mehr miteinander vergleichen.

Dieses Jahr sollte es aber nur die „ O-See Light“ Version werden, da ich mich dieses Jahr permanent mit kleinen Verletzungen rumplage und es auch erst der zweite Wettkampf ist.

Aber ich wusste dass ich diesmal nicht über den Hochwald muss, da es ja die light Strecke ist. Mit diesem Wissen im Hinterkopf konnte es natürlich etwas entspannter auf die Radstrecke gehen.

Das Schöne an diesem Wettkampf ist auch, dass man nicht ganz so zeitig aufstehen muss, da es ja quasi nebenan stattfindet. So konnte man den Samstagmorgen ganz entspannt aufstehen, Frühstücken, einpacken und mit Kind und Kegel dann zum O-See fahren. Am O-See angekommen wurde erstmal alles Wettkampfbereit gemacht und zur Wechselzone gebracht.

Glücklicherweise brauchte ich mein Fahrrad diesmal nicht allein schieben, mir wurde es förmlich von meiner Tochter entrissen.

Das Zeitpolster bis zum Start war noch immer sehr komfortabel. Das Wetter war spitze, die Temperaturen auch und die Familie war auch dabei, was will man mehr. Bis zum Schwimmstart gegen 12:25 hatte man noch genug Zeit um den X- Terra Startern einschließlich der Profis beim Start zuzuschauen.

Dann wurde sich noch ordentlich warm gemacht und dann ging es auch schon die Badekappe abholen und am Schwimmstart. Pünktlich um 12:25 erfolge der Start und es ging auf die 750m lange Schwimmstrecke die mir nach ca. 300m schon die ersten blauen Flecke bescherte, aufgrund von Brustschwimmern die mit ihren kräftigen Schlägen in alle Richtungen gut austeiltenJ Nach dem Schwimmen ging es dann ab in die Wechselzone, rauf aufs Rad über eine größere Rampe und ab ins Zittauer Gebirge.  Von den 26km wurde jeder einzelne Kilometer genossen und auch mit vollem Tempo angegangen. Natürlich gab es mal hier und da Stau auf den Trails, aber das Ziel war für mich klar, nicht einmal die Füße rausklicken auf der Strecke, was manchmal recht schwierig aufgrund der Bodenbeschaffenheit war, aber es sollte gelingen.

Dann war man auch schon wieder am O-See angekommen und es ging auf die 6km Cross Laufstrecke. Glücklich das beim Schwimmen und Rad fahren das Knie nicht geschmerzt hat, kam es jetzt so richtig. Es war eigentlich so eine wunderbare abgeänderte Laufstrecke, aber so richtig konnte ich die letzten Kilometer nicht mehr genießen, teilweise war es nur noch ein Wechsel aus Gehen und Rennen. Die letzten 2 Kilometer wurden aber wieder ordentlich gerannt, man wollte sich ja nicht die Blöße geben kurz vor dem Ziel. Kurz vor Ziel gab es aber noch ein kleines Schmankerl, eine schöne große Überführung galt es zu überqueren, die Stufen gefühlte 50cm hoch. Letztendlich bin ich drüber gekommen und ich will gar nicht wissen welche Haltungsnoten es dafür gab. Diesmal gab es keine Zeiten oder Plätze zu verbessern, es gab nur ein kleines Duell unter Kumpels.

Im Zielbereich musste dann so schnell wie möglich erstmal der Massagebereich aufgesucht werden und das Knie wieder irgendwie in Form gebracht werden, zumal es in zwei Wochen schon wieder rund laufen soll am Krystina See beim Auto Enge Triathlon.

Die O-See Challenge bleibt aber eine super professionell Organisierte Veranstaltung, die man jedes Jahr gern mitmacht, weil man auch einfach so viel bekannte Gesichter sieht.

sportliche Grüße

Mathias

 

Die 8. Bananenkreistour

Es ist wie jedes Jahr, der erste Sonntag im Monat August gehört den Marathonfahrern im Landkreis Görlitz mit der Umrundung dieses. Punkt 7:45 wurde wie immer vom Rathausplatz in Löbau gestartet. Rund 30 Fahrer und Fahrerinnen nahmen die rund 240km in Angriff. Einige schon hochmotiviert andere eher verhalten vor der großen Herausforderung. Das Wetter passte und somit war die erste Hürde genommen. In Begleitung unseres ehemaligen Vereinsbusses welcher von Norbert mit seiner Frau gefahren wurde ging es über Lawalde, Beiersdorf nach Neugersdorf und von dort ins wunderschöne Zittauer Gebirge.

Banane 2016 ZielAm höchsten Punkt in Hain wurde der Tisch für ein zünftiges Weiterlesen

Radmarathon ” Oberharzer Adlerrunde”, unser Klaus ist mitgeflogen

Die Radsportveranstaltung wurde vom RSV Adler Goslar organisiert und ca. 700 Teilnehmer gingen auf die 5 verschiedene Strecken von 70, 115, 150, 215 und 260km. Ich hatte mich für die 215 km Marathon mit ca. 3800 Höhenmetern entschieden. Startgeld 25,-€. Dafür gab es unterwegs auch eine sehr gute Verpflegung, mittags sogar Nudeln mit Tomatensoße, Kaffee und Kuchen.
Start war von 7 bis 8 Uhr. Kurz nach 7 Uhr bin ich dann los. Es war noch ziemlich frisch, bei gerade mal 10 Grad. Dafür schien die Sonne von einem wolkenlosen Himmel.Von Goslar ging es gleich mal 12,5km bergauf. Die Gruppe, an die ich mich angeschlossen hatte fuhr anfangs ziemlich schnell und ich wollte schon abreißen lassen. Wie die Gruppe dann ca. 30 Fahrer stark war, wurde Tempo herausgenommen und ich konnte gut mithalten. Vorbei an der Ockertalsperre passierten wir Orte wie: “Sorge und Elend”. Ich machte mir aber keine Sorgen und elend war mir auch nicht. Die kilometerlangen Anstiege waren so zwischen 4 und 6% und ließen sich prima fahren. Kürzere Anstiege bis 15% waren ebenfalls kein Hindernis. Als wir durch Schierke fuhren, dampfte gerade die Brockenbahn vorbei. Die Strecke ließ sich super fahren, nach langen Anstiegen und den langen Abfahrten, die wir teilweise mit 75km/h zurücklegten, folgten Geradeausfahrten, wo man sich wieder sammeln konnte.Die Straßen  waren überwiegend in gutem Zustand und die Streckenführung gut ausgeschildeet. Von Kontrollstelle  zu Kontrollstelle verkleinerte sich die Truppe. Wieder in Goslar, kurz vor dem Ziel war ich dan  nur noch alleine. So erreichte ich das Ziel nach 7 Stunden und 47 Minuten und einer gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 28km/h.

Es war ein wunderschöner Radmarathon.

Gruß Klaus