Un- und Bekanntes in Brandenburg

In angenehmer Erinnerung an das „Brandenburger“ Trainingslager, planten wir unseren Urlaub wieder im südlichen Berliner Raum.

Tour 1: Begonnen haben wir auf dem Rundkurs 8 (RK8) des Flämingskate.

Der gut ausgeschilderte Rundkurs ist extra für Radfahrer konzipiert worden. Die Mischung zwischen Radwegen parallel zu den stärker befahrenen Straßen, kleinen Dorfstraßen und asphaltierten Wirtschafts- bzw. Feldwegen macht diese Runde sehr abwechslungsreich. Auch führt der Weg ein kleines Stückchen entlang der Dahme. In Verbindung mit dem Rundkurs 1 könnten man fast 200 Km schaffen. Einige Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten liegen entlang der Strecke.

Tour 2: Als nächstes Ziel hatten wir uns den Helenesee bei Frankfurt/Oder ausgesucht.

Gestartet sind wir in Mixdorf am Rande des Schlaubetales. Auf einem gut ausgebauten Radweg überquerten wir wieder einmal die Grenze zwischen Sachsen und Preußen (1865) und den Oder-Spree-Kanal. Am Helenesee durften wir den fast leeren Campingplatz und Sandstrand bewundern. Weiter fuhren wir Richtung Frankfurt um auf dem Oderradweg Flussaufwärts zum Kloster Neuzelle bei Eisenhüttenstadt zu gelangen.

Davon abhängig hatte ich die Richtung der Runde gewählt. Im Klosterhof war es auch sehr ruhig, da auch hier die üblichen Touristenbusse fehlten. Kurz vor dem Ende der Runde kam noch mal beim Durchqueren des Schlaubetales ein wenig Paris-Roubaix-Feeling auf.

Tour 3: Am nächsten Tag war Tropical Island bei Brand unser Ziel.

Wir starteten  in Märkisch-Buchholz an den Spree. Auf kleinen Ortsverbindungsstraßen gelangten wir nach Brand. Die Traglufthalle war aus allen Perspektiven gut zu sehen, das Gelände allerdings weitläufig für Besucher nicht befahrbar.  So fuhren wir weiter nach Schlepzig an die Spree. Entgegen der Flussrichtung gelangten wir über den Spreeradweg Alt Schadow. Am Neudorfer See machten wir eine kurze Rast und schauten Surfern zu.

Über einen weiteren neu sanierten Teil des Spreeradweges fuhren wir weiter nach Großwasserburg an den Krausnicker Bergen. Über Köthen gelangten wir dann wieder zu unserm Startpunkt.

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