16. Tour „Auf Friedensfahrtkurs im Dreiländereck“ vom 04./05. – 08. Mai 2016

Nicht Berlin – Prag – Warschau, sondern (Cottbus) – Görlitz – Liberec – Jicin – Karpacz waren die Startorte am Himmelfahrtswochenende 2016. Das war nicht nur eine Dreiländertour, sondern auch 3 Gebirge warteten auf uns: Zittauer-, Iser- und Riesengebirge.ITF 2016

Und wir aus der Oberlausitz waren dabei: Dietmar (Post Görlitz), Christine, Sandro und Thomas vom RSV Löbau. So eine Veranstaltung direkt vor der Haustür, das wollten wir nutzen. Gestartet sind wir ab Görlitz, Hochachtung vor denen, welche am Mittwoch die Regenetappe ab Cottbus gemeistert haben. Ab Donnerstag lachte dann die Sonne. Weiterlesen

Trainingslager im Weserbergland

Unser diesjähriges Trainingslager verschlug uns ins Weserbergland, genauer gesagt nach Oberweser OT Weißehütte, zum Lindenwirt, direkt am Weserradweg.

Die Wetteraussichten gaben kaum Hoffnung auf ein paar Kilometer, wir hatten vorsorglich Winter- und Wandersachen mit im Gepäck.

Am Sonntag, kaum angekommen, ging es dennoch gleich auf die Räder. Die wenigen vorhandenen Regenpausen mussten wir nutzen. Und so wie in den folgenden Tagen gleich zu Beginn eine Fahrt mit Regen- und Graupelschauern. Aber immerhin, gut 50km kamen so schon mal zusammen.

In den folgenden Tagen schwärmten wir in alle Himmelsrichtungen aus, waren in Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfahlen, sogar bis kurz vor Thüringen. Wir fuhren an der Weser, Fulda und Werra entlang bis nach Kassel, Witzenhausen, Holzminden. Um auch einige Höhenmeter mitzunehmen streiften wir auch Sababurg, Hofgeismar, Göttingen, Dassel und Friedland. Hier konnte ein echter Friedländer beim Ortsschildsprint aus seinem Blickwinkel das Ortsschild und den Sieger gleichzeitig sehen 😉 . Auch der Pannenteufel war mit unterwegs: 2 Speichen, ein Platzer und eine gebrochene Schraube am Vorbau.

Außer Mittwoch (Dauerregen) konnten wir jeden Tag längere Strecken zurücklegen, so dass wir am Ende zwischen ca. 400 bis knapp 800 km auf dem Tacho hatten. Wenn wir mal nicht auf Kilometer aus waren, haben wir uns auch die schöne Landschaft und Fachwerkhäuser in den Orten angesehen. Das Wetter hatte es letztendlich doch noch gut mit uns gemeint. Es hat uns allen wieder viel Spaß gemacht, und die allabendliche Sauna mit Weserblick hat für den Wärmeausgleich gesorgt. Das kräftige Frühstück sowie das leckere Abendessen gab uns die nötige Energie, über den Tag unser Trainingspensum zu absolvieren. Vielen Dank noch mal von uns allen an den Lindenwirt und sein Team für die super Unterkunft sowie an alle, die dabei waren.

Die Hölle des Ostens

Ein Fahrbericht von Achim

Zum 6. Mal haben sich am vergangenen Sonntag nerven- wie muskelstarke Pedalritter aus allen Teilen Deutschlands auf einen sagenhaften Höllenritt durch den Osten des Saalekreises gewagt.

Dabei hatten wir Biker der Tour „ Pagus Neletizi“ nicht so sehr den Sieg im Sinn.

Die Hölle des Ostens (liegt nördlich von Halle)

Vielmehr ging es bei der Höllen-Tour, die zeitgleich mit dem Extrem- Radrennen Paris- Roubaix „ Hölle des Nordens“ war, über einen Parcours der schlechtesten Straßen mit dem übelsten Kopfsteinpflaster.

Das war nur mit Kondition und extra breiten Reifen möglich. Trotzdem gab es viele Pannen (auch Achim blieb davon nicht verschont) und einem schweren Sturz.

Über 190 Kilometer mit übelsten 45km Kopfsteinpflaster führte der Höllenritt durch den Saale-Kreis, der am Waldkater bei 2 Grad startete. Die Verpflegung- Frühstück (Kaffee mit leckerem Kuchen), Mittag ( Suppe und Obst..) sowie Kaffeepause hielt alle Fahrer fit, um diese kraftaufwendige Tour zu meistern.

So sehen Sieger aus. Harte Männer, die die Hölle bezwungen haben

Ziel war an der Saale am Rive-Ufer. Bei sonnigem Wetter hatten sich zahlreiche Zuschauer am Bootshaus Nr. 5 eingefunden, um alle Fahrer im Ziel zu empfangen. Halles bester Bratwurst- Röster Andreas Reschke sorgte im Zielbereich fürs leibliche Wohl aller Teilnehmer sowie eine Schalmeienkapelle sorgte für beste Stimmung.

Großes Lob an Mauritius Paul und seinem Organisationsteam !!

Fazit: Eine gelungene Veranstaltung, die sehr auf die Knochen und aufs Material ging!

Achim Mosig

 

Saison hat begonnen

Das erste gemeinsame Mittwochstraining (Treff 17 Uhr Rittergasse 4 am Drechslerstübel). Und immer Sonntags 9 Uhr am Rathaus Löbau …

Hier mussten wir schon ganz schön gegen die Sonne blinzeln.

Saisonstart 2016

Saisonstart 2016

Sandkastenspiele im Paschenfeld

Hier wieder ein Bericht von unserem MTB-Orientierer Carol:

Am 03.Oktober lud mein Berliner Fuß-OL-Verein zum Ranglistenfinale im Mountainbike-Orientierungsfahren ein. Als Starter konnte ich nur im Vorfeld kleine Aufgaben übernehmen, Getränkeeinkauf und Parkeinweiser. Als „Pförtner“ kann man natürlich auch mit der übersichtlichen Anzahl der Ankömmlinge ein nettes Wort wechseln.
Man bekommt aber auch solche ernste Gespräche mit: „Der Trainer fragt den jugendlichen Sportler, warum er sein Rad so dreckig mit gebracht hat? Er antwortet, das wird ja heute sowieso „sandgestrahlt“… und recht hatte der junge Sportler, meine leichte Dreckkruste auf dem Rahmen war nach dem Wettkampf weg. Weiterlesen

Ein neuer Meister

Heute war bei bestem Kurze-Hosen-Wetter Vereinsmeisterschaft auf unserer Schmiedesteinrunde.
Der erste Termin Anfang August verstrich mangels Beteiligung. Und auch diesen wollten wir aus gleichem Grund schon fallen lassen. Aber da fragte Philipp mal so in die Runde, was den mit dem Termin so ist. Das sich diesmal auch nicht mehr meldeten sollte aber im 2. Anlauf kein Hindernis mehr sei, wir gingen es einfach an.
Nachdem ich den Vorschlag machte, dass sich jeder realistisch in Leistungsklasse „A“ bzw. „B“ eingruppieren kann und Klasse „B“ 5min Vorsprung erhält, wollten jeder auf einmal Klasse „C“ sein. Letzendlich sind wir aber dann doch zusammen gestartet. Also, Start 10 Uhr, 5 Starter und die kritischen Adleraugen 3er Kampfrichter (-innen), welche sogar unangemeldete Kontrollfahrten entlang der Strecke durchführten. Weiterlesen

Von Nordwesten nach Südosten

Bericht von Carol, unserem MTBO’er

Nach einer längeren radfreien Zeit stand am 23.08. die „kurze“ Strecke der Hamburger Cyclassics auf dem Programm. Ich gab meine Zusage bereits im Mai und somit gab es am 22.08. kein zurück mehr, als wir uns in Berlin zur Fahrt nach Hamburg trafen. Für mich war es wieder mal ein „betreutes“ Radfahren und nach Schweden mein zweites Erlebnis des „Gruppenfahrens“. Im Anschluß an das Einchecken im Hotel stand das Abholen der Startunterlagen auf dem Plan. Dies hatte ich mir stressiger vorgestellt, jedoch durch die Meldung für das Team Skoda, ging alles hanseatisch gelassen von statten.

IMG-20150824-WA0000 Hamburg

Im Anschluß stand der Bummel durch die Radmesse auf dem Programm. Mit abnehmender Zeit bis zum Start im „frühen“ Morgen, nahm meine übliche Nervosität zu. Weiterlesen

Löbauer Bergrennen um den 13. “Großen Preis der Stadtwerke Löbau”

Der Berg rief, und 36 Wagemutige kamen zum mittlerweile 13. „Großen Preis der Stadtwerke Löbau“. Besonderer Dank für die Beteiligung der Post-Sportler aus Görlitz mit 8 Aktiven und vom RSV Bautzen mit 7 Aktiven. Bei den Bautznern besonders hervorzuheben ist die gute Beteiligung der Nachwuchsfahrer (-innen). Aber auch wir hatten trotz des Org.-Aufwandes 4 Starter am Berg. Es kamen auch viele Hobby-Fahrer(-innen) aus Nah und Fern, sogar bis aus Dresden. Unter ihnen wenige Neulinge aber mehrere Wiederholungstäter. Die Straßensperrung war gut vorbereitet, natürlich von den Profis der Fa. Schönlein Verkehrstechnik. Und auch der Startplatz wurde uns wieder von der Fa. Fahrzeugpflege Heiko Wendel gerne zur Verfügung gestellt. Besonderer Einsatz wurde von der Stadtverwaltung Löbau gezeigt. Trotz defekter Kehrmaschine war der Berg gereinigt für eine problemlose Auffahrt mit unseren meist dünnen Reifen.
Pünktlich 17 Uhr startete das erste Rennen, 2 weitere folgten im Abstand von je 10 Min. Als erster erreichte nach 7:15 Min der Görlitzer Postsportler Benjamin Bräuer die Ziellinie und holte sich mit 19 Sek. Vorsprung den Pokal, den großen Preis der Stadtwerke Löbau. Auch im Mittelfeld der mit 13 Startern am stärksten besetzten Männergruppe wurde noch verbissen mit Sekundendifferenzen um Platzierungen gekämpft. Spannung bis auf den letzten Meter gab es bei der männlichen Jugend. Hier siegte der Seifhennersdorfer Julius Kumschlies mit nur 1 Sek Vorsprung vor Franz Wiedemann aus Bautzen. Das Feld der Frauen/ Seniorinnen war übersichtlich und somit war für jede ein verdienter Podestplatz sicher. Bei der weiblichen Jugend hat sich niemand getraut, gegen Anna Graff anzutreten. Sie konnte also nur gegen die Uhr kämpfen und das hat sie überzeugend getan. Bei den Senioren siegte Steffen Bachran (Sen. 1) sowie Andreas Jasinsky (Sen. 2) jeweils souverän vor ihren Verfolgern. Als besonderes Highlight startete für unseren langjährigen Sponsor Autohaus ACO Zeidler ein Liegeradfahrer, und holte sich vor dem einzigen Tandemtrailer (mit Vater und Tochter) seinen Ersten Platz.

Ergebnisse:   Großer Preis der Stadtwerke Löbau 2015

Die eigentlich als Startgeschenke gedachten Beutel der Stadtwerke wurden dann im Ziel ausgeteilt, Verständlicherweise wollte sich keiner mit zusätzlichem Gewicht auf den Weg nach oben machen. Es wurden ja sogar die Enden der Kabelbinder von den Startnummern abgeschnitten um Gewicht zu sparen. Die Sanitäter vom ASB standen parat und wurden zum Glück nicht aktiviert. Im Ziel angekommen, wurden vom Therapiezentrum Muskeln gelockert, und wer danach wieder laufen konnte, hat sich schnell eine kleine Stärkung abgeholt. Vielen Dank für diesen Imbiss an die Stadtwerke Löbau, dem Hauptausrichter dieser Veranstaltung. Die Zubereitung erfolgte traditionell vom Team der Turmgaststätte Löbau. Dank auch für die vielfältige Unterstützung durch Radsport Oberlausitz aus Eibau mit Zelten, Hänger, Sachpreisen und Manpower.
Während der Siegerehrung gab es ein Blitzlichtgewitter, welches auch aus höheren Sphären kam. Dadurch beflügelt, legten wir auch bei der Siegerehrung einen neuen Rekord hin. Aber unser Bergrennen ist immer ein Garant für gutes Wetter. Und so blieb es auch, ich hoffe, alle kamen gut und trocken nach Hause. Danke an alle Unterstützer und Helfer, Starterinnen und Starter. Wir freuen uns auf das nächste Bergrennen 2016, auch wenn ich das Gefühl habe, der Berg wird jedes Jahr ein bisschen steiler (das steilste Stück ist ca. 22%).

7. Bananenkreistour 2015 – Eine persönliche (vegane) Nachschau von Sören

Das Wichtigste zu Beginn: Ja, ich habe die Runde beendet und ja, mit veganer Ernährung ist solch eine Leistung, obwohl längst bekannt, sehr wohl mehr als gut zu schaffen. Ich wollte das nur persönlich erfahren.

Die Vorgeschichte

Seit ich mich mal mehr oder weniger aktiv auf dem Rennrad bewege, umkreist mich gedanklich wie medial, die sogenannte Bananenkreistour, eine Runde um den Landkreis Görlitz, die in ihrer Form an eine Banane erinnert. In den vergangenen Jahren war mir die Länge (ca. 245 km) schier unvorstellbar. Ich kann mich noch gut an meine persönliche Schallmauer von 100 km erinnern. Ich ernähre mich seit ca. 4 Jahren mit kleineren Ausnahmen vegetarisch und gut ein Jahr vegan. In dieser Zeit stieß ich auf das Roots Of Compassion Vegan Cycling Team und stellte fest, daß ich mit der Kombination aus Sport und veganer Ernährung nicht allein bin. Da war sie, die neue Herausforderung. Anfang des Jahres festigte sich der Gedanke, in 2015 an der Bananenkreistour teilzunehmen. Also konzentrierte ich mein Training darauf. Das klappte soweit ganz gut, eine kleinere Erkältung hätte mich fast noch gestoppt, aber nur fast.

Los geht´s

Da ich in Görlitz wohne und mir keine extra Kilometer aufbürden wollte, ging es einen Tag früher entspannt Richtung Löbau in mein Quartier. Letzte Einkäufe wurden erledigt und der Rucksack vorbereitet. Sonntag hieß es dann früh aufstehen, frühstücken und los.

Vorstart und verzögerter “scharfer” Start

Bananenkreistour_2015_01

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7. Bananenkreistour, einmal um den Landkreis

7 Kilo Bananen
… sowie eine Menge an Getränken wurde uns freundlicherweise von EDEKA Göldner aus Neugersdorf zur Verfügung gestellt. Dank dieser soliden Basis sowie bestem Wetter konnte die 7. Bananenkreistour fast pünktlich starten. „Fast“ deshalb, weil irgendeine Kettananschlagdingsbumsschraube genau am Start ihre Existenz mit Blockade eines großen Blattes kundtat. Nach einem kurzen Eingriff zog diese sich wieder in ihr Gewinde zurück und es konnte losgehen. Weiterlesen