(Bericht wird noch komplettiert)
Das diesjährige Trainingslager im Schwarzwald hatte wie schon 2011 Ausgangspunkt in Welschensteinach im Gasthof Wilder Mann.
Insgesammt waren wir 11 Teilnehmer mit unterschiedlichen Ambitionen.
Anreise war schon am Freitag, so dass wir am Sonnabend wieder Einrollen konnten. Wie letztes Jahr begleitete uns Maik auf den ersten beiden Touren.
Sonnabend, 28. 4., (Thomas)
Zur Einrolltour fuhren wir alle gemeinsam die erste Etappe. Die Stecke ging über Steinach, Seelbach und Lahr, weiter über Kippenheim Ettenheim nach Ettenheimmünster. Ab hier ging es auf den folgenden ca. 10km den größten Tagesanstieg hinauf. Diese ca. 300 Höhenmeter konnten aber auf der folgenden Abfahrt bis Schweighausen gleich wieder vernichtet werden. Nach einem weiteren Anstieg bei Prinzbach, den wir auf der Hintour ebenfalls bewältigen mussten, kullerten wir in Steinach ein.
Auch unsere 2. Trainingsgruppe konnte diese gemeinsame 1. Etappe ganz gut bewältigen.
Am Ende standen 85km und ca. 1000 Hm auf dem Tacho.
Sonntag, 29.4. (Klaus)
Nach der Hitzeschlacht des Vortages war unser Tourenführer gesundheitlich angeschlagen und bat um eine Streckenverkürzung. Bei erst trüber Witterung führte uns die Trainingsrunde nach Haslach, Hausach und Wolfach. Anfänglich stieg die Strecke nur allmählich an, danach bei Bad Peterstal (hier stärkten wir uns an der Mineralwasserquelle) und Schönwald aber warteten 2 gewaltige Hügel. Diese hatten Höhen von 750 Metern. Inzwischen war es auch wieder sonnig geworden und so radelten wir gut gelaunt über Nordrach, Zell am Harmersbach nach Steinach, wo im „Cafe Schick“ der wohlschmeckende Rhabarberkuchen auf uns wartete. Hier traf auch die zweite Gruppe mit den Frauen ein und bei Kaffee, Kuchen und Eis ließen wir es uns gut gehen. Am Ende waren es dann doch noch 102 Kilometer, bei 1640 Höhenmetern geworden.
Montag, 30.4.(Norbert)
Gegen 9.45 Uhr starteten wir bei wolkigem Himmel und frischem Wind zu einem Rundkurs, welchen Klaus vorab ausgesucht hatte.
Es ging über Gutach nach Hornberg, vorbei an den großen Kuckucksuhr-häusern in Richtung Triberg. Es war ein sehr langer, teilweise steiler Anstieg bis Triberg. An der höchsten Stelle standen wir dann reichlich 1000m über 0 (Meereshöhe). Weiter fuhren wir nach Furtwangen, wo wir einen kleinen Mittagsimbiß zu uns nahmen. Die sich anschließende Abfahrt nach Simonstal über ca. 15 km war sehr kurvenreich aber fantastisch.
In Simonstal lag auf der Dorfwiese der Maibaum zum Aufstellen bereit. Nachdem wir diesen inspiziert und uns mit ihm fotografiert hatten, konnte man auch annehmen, daß wir das gute Stück eben umgesägt haben.
Von Simonstal ging es dann zurück nach Schweighausen und über den Geisberg nach Steinach zur Tagesauswertung.
Auf dem Rückweg von Steinach nach Welschensteinach fuhren wir dann noch zum Kreuzplatz hoch. Der Anstieg hatte es in sich, die letzten ca. 200m lagen bei über 20%.
Der herrliche Ausblick von oben entschädigte uns jedoch für die Anstrengung.
Zum Schluß zeigte der Tacho 113, 5 km bei ca. 1850 Hm.
Dienstag, 1.5. (Achim und Sieglinde)
Am Vorabend hatten wir noch beim Aufstellen des Maibaumes zugeschaut und danach im Welschensteinacher Narrenkeller noch ein wenig den Abend ausklingen lassen.
Nach einer guten Nacht und einem ausgiebigem Frühstück starteten wir um 9.45 Uhr zur 1.Mai-Tour. Von Welschensteinach über Zell am Harmersbach fuhren wir den Löcherberg (12% Anstieg) hinauf. Oben angekommen, legten wir die erste Pause ein. Anschließend eine herrliche Abfahrt über Peterstal weiter nach Oppenheim und Offenburg. Ein kleiner Abstecher auf Schloss Stauffenberg lohnte sich wegen der tollen Sicht bis Straßbourg und fantastischem Blick ins Umland. Weiter ging es über Gengenbach nach Steinach. (120km/1000Hm)
Unsere Frauen mit Florian fuhren entlang des Kinzigtals. Nach einer kurzen Besichtigung des Haslacher Stadtkerns ging es bis Wolfach. Viele Radler nutzten wie sie bei sonnigen etwa 22° den gut ausgebauten Rad- und Wanderweg entlang der Kinzig durch Wiesen und kleinen Ortschaften. In Wolfach erkundeten sie die historische Altstadt mit ihren vielen Brücken und Brunnen. Nun wurde es höchste Zeit zum gemeinsamen Treffpunkt ins Steinacher Cafe Schick zu gelangen, wo unsere Männer bereits Platz genommen hatten. In gemütlicher Runde ließen wir uns bei Sonnenschein Cafe, Kuchen und Eis wie jeden Tag schmecken.
Mittwoch, 2.5. (Thomas Fr.)
Trotz der anfangs mittelmäßigen Wettervorhersage entstand beim Frühstück um 08:30 Uhr der Plan nach Strassbourg zu fahren.
Da der Tag ausnahmsweise etwas erholsamer werden sollte wurde die Route weitestgehend durch Täler geplant so dass wir pünktlich 10:00 Uhr starten konnten.
Der Weg bis nach Strassbourg fuhr sich dann wirklich sehr gut obwohl wir starken Seitenwind hatten. Bis zum Mittag kam dann auch die Sonne hinter den Wolken hervor und mir kamen bei herrlichem Wetter am Ziel an.
Beim kurzen “Bummel” durch die Stadt (natürlich mit dem Rad) kamen wir am Dom vorbei den wir uns auch prompt von innen ansehen mussten um dann davor die erste Banane des Tages zu futtern.
Auf dem Weg aus der Stadt heraus lies es sich Norbert nicht nehmen uns seinen neu einstudierten Vorderrad Stunt vorzuführen, eine wirklich sehenswerte akrobatische Leistung.
Wieder auf der deutschen Seite angekommen kehrten wir kurz ein und stärkten uns für die Rückfahrt, welche mit uns mit noch stärkerem Wind “begeistern” sollte.
Zum Abschluss ging es recht zügig zum Cafe Schick wo bereits die Frauen bei Kaffee und Kuchen auf uns warteten.
Am Ende des Tages standen dann ca 116km sowie 500 Höhenmeter auf dem Tacho.
Donnerstag, 3.5. (Diana & Florian)
Die Trainingsgruppe der Männer legte auf der hügeligen Strecke bei 160km 2290Hm zurück.
Den Geisberg hinter unserem Hotel fuhren sie hinauf bis Schweighausen, über Elzach weiter bis Schonach und Sankt Georgen. Von dort führte die Strecke weiter nordöstlich über Dunningen bis Alpirsbach, wo sie schließlich das Kinzigtal hinab über Oberwolfach, Wolfach bis nach Steinach ging.
Alle haben die Trainingsrunde gut durchgehalten, doch die zahlreichen Kilometer steckten allen sichtbar in den Knochen.
Die Trainingsgruppe 2. fuhr mit dem Zug nach Freudenstadt, wo der nordöstlichste Punkt des Kinzigtalradweges liegt. Wir durchfuhren mit begeisterten Blicken die Altstadt (von ca. 700 auf 830 mü NN). Von dort ging den Kinzigtalradweges ca. 10-15km bergauf und –ab durch den Wald über Lossburg nach Alpirsbach, weiter auf befestigten Wegen im Tal über Schenkenzell, Schiltach mit kurzer Durchfahrt der sehr schönen Altstadt, über Wolfach, Hausach und Haslach zurück nach Steinach, wo wir „unsere“ Männer zufällig in unserem Stammcafé trafen. Zurück in der Unterkunft hatten wir nach einer Fahrtzeit von ca. 4h 75km auf dem Tacho. Zurückgelegte Höhenmeter dürften sich bei uns ca. 400 angesammelt haben. Eine sehr schöne Strecke, auf der es viel Natur und Kultur zu entdecken gibt.
Freitag, 4.5. (Bärbel)
Die Gruppe startete am letzten Tag der „Radwoche“ im Schwarzwald, wie gewohnt, nach einem reichhaltigen Frühstück, bei wunderschönem Wetter, ein Kaiserwetter.
Möglicherweise haben sich die Männer auch deshalb den Kaiserstuhl als ihr Tagesziel ausgesucht, eben majestätisch anspruchsvoll mit ca.100 km und 1450 Hm.
Bei den Frauen startete dieser Tag nach einem erfolgreichen Boutiquebesuch mit 1 ½ Stunden Verspätung. Ziel war über Biberach nach Zell am Harmersbach, auf wunderschönen u. gut ausgeschilderten Radwegen, vorbei an frühjahrsblühenden Landschaften u. historischen romantischen Städtchen. Der Rückweg führte uns über den Luftkurort Nordrach, in dem Peggy beharrlich (wir warteten ca. 1 Std. auf sie) einen Geo-Cache suchte u. leider nicht fand. Nach ca. 41km fuhren wir im Eiltempo zurück nach Steinach, um pünktlich im Café bei den Männern zu sein, wie jeden Tag nach unseren Touren.
Den Abend verbrachten wir in unserem Quartier, die Taschen schon gepackt, und genossen ein letztes gutes Hausessen und Hausmusik. Peggy war noch einmal auf Cache- Suche, endlich mit Erfolg.
Eine km-reiche und erlebnisvolle Woche mit einem guten Team geht zu Ende.
Die Frauengruppe fuhr insgesamt 365 km.
Nun noch einige Zeilen von unserer Wanderfreundin Liane, welche das ganze Trainingslager ohne Rad absolviert hat.
“Es waren auch für mich erlebnisreiche Tage im Schwarzwald und ich möchte gern einige Eindrücke schildern.
Sehenswert sind u.a. der große Wasserfall bei Triberg, die großen Kuckucksuhren bei Hornberg und die schöne alte Stadt Strasbourg mit seinem Münster.
Mein schönster Ausflug war in das romantische Gengenbach, wo ich viele wunderschöne Fachwerkhäuser und Türme sowie verträumte Gassen entdecken konnte.
Wenn es zeitlich paßte, kam ich auch zum gemütlichen Kaffeetrinken nach Steinach.
Ein gemeinsames Abendessen im “Wilden Mann” war ein angenehmer Abschluß für jeden Tag.”















