Trainingslager mal polnisch

Die ersten Tage des Trainingslagers im Hirschberger Tal / Polen

Mit mehr und weniger Umwegen trafen wir uns alle nach Ostern in Bukowiec (Buchwald).

Kurz nach unserer Ankunft ging es auf Erkundungstour nach Kowary (Schmiedeberg). Das Ziel war der Miniaturenpark. Somit konnten wir innerhalb kürzester Zeit das gesamte Hirschberger Tal durchstreifen und mit einer fachkundige Führung in perfektem Deutsch wurde so mache Wissenslücke gefüllt. Abgerundet wurde der Nachmittag mit Kuchen und Eis. Zurück im Quartier haben wir uns weiter häuslich eingerichtet, bevor es durch den Park zum Abendessen ging.

Gestärkt nach einem reichhaltigen Frühstück war am nächsten Tag die Kirche Wang oberhalb von Karpacz unser Ziel. Perfektes Radwetter ließ die reichlichen Höhenmeter etwas in den Hintergrund treten.

Kirche Wang

Insgesamt lagen rund 59 km mit ca. 650 hm vor uns. Zunächst ging es Richtung Sciegny. Und dann bergauf Richtung Karpacz, durch Karpacz durch und in den Ortsteil Bierutowice, wo die Kirche Wang steht….

Der Anstieg wurde individuell bewältigt. Nachdem wir alle an der Kirche angekommen waren, schauten sich einige die Kirche von innen an und hörten den Vortrag zur Geschichte …. auf polnisch ….. Die anderen erfreuten sich am schönen Flair vor Ort.

Anschließend brauchten wir alle eine Stärkung und machten eine kurze Einkehr. Von der Terrasse der Gastwirtschaft genossen wir den Blick in die herrliche Landschaft des Hirschberger Tales.

Wir wählten die wunderbare Abfahrt über Gorna, Broniow, Staniszow (Stohnsdorf) und machten in Lomnica (Lomnitz) eine kurze Kaffeepause. Dabei bemerkten wir, dass es hier überall echt leckeren Kuchen gibt.

Gegen 16 Uhr waren wir wieder im Quartier, ließen ein bissel die Seelen baumeln und gingen dann zum Abendessen zu „unserem Wirt“ durch den schönen Park. Nachdem wir zurück waren, ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Wir saßen noch eine Weile draußen und waren alle glücklich, dass der erste Tag des Trainingslagers so gelungen war.

Auch am folgenden Tag wollten wir wieder viel Kultur und Geschichte unter die Reifen bekommen. Als Ziel hatten wir uns das Gerhart-Hauptmann-Haus in Jagniatkow (Agnetendorf) auserkoren.

Unterhalb des Riesengebirgskammes ging es Sobieszow um dann hinauf nach Agnetendorf zufahren. Nach einer Pause am Museum holperten wir dann Richtung Kaffee und Kuchen nach Cieplice (Bad Warmbrunn). Fündig wurden wir im herrlichen Park des Kurbades. Nach einem zusätzlichen kleinen Eis ging es dann über Stohnsdorf und Erdmannsdorf zurück ins Quartier. Am Ende des Tages standen ca. 60 km und gute 650 Hm auf dem Tacho und dies alles bei sehr schönem Frühlingswetter.

Ute und Carol

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