Schnell, schneller, Grand Prix

Parabolika, Südkurve, Spitzkehre oder Sachskurve – Namen bei dem jeder Motorsportfan in Verzücken gerät.

Diese Worte verschafften sich schon Ehrfurcht vor uns, aber was soll es – wir haben es uns so vorgenommen  den German Cycle Cup 2013 zu bestreiten. Also am Samstag in aller Frühe auf nach Hockenheim. Start war für 17.30 Uhr angesetzt und das Wetter war vielversprechend so das einem Campingwochenende nichts im Wege stand.

Gegen Mittag angekommen hörten wir schon von weitem die heulenden Motoren der Motorräder. Der Grand Prix Ring war bis 16.30 Uhr noch für motorisierte Zweiräder belegt.

Ach war das herrlich als dann Ruhe einzog und die lauten Motorgeräusche durch das feine Surren der Rennräder abgelöst wurde. Radfahren ist halt lautloses Fortbewegen.

Das Rennen startete mit leichten Verzögerungen. 15 Runden (90km) mussten dann bewältigt werden. Auf der brettflachen Rennstrecke sind Durchschnittsgeschwindigkeiten unter 40 km/h eher Seltenheit.

Das Rennen wurde vom Anfang an scharf gefahren. Immer wieder Kurven und Kehren erforderten ständige Antritte. Der Puls kam einfach nicht zur Ruhe. Durch einen schweren Sturz musste das Rennen dann auch noch unterbrochen werden. Der Rettungshubschrauber konnte nur auf der Rennstrecke landen. Nach 20 minütiger Unterbrechung wurde dann das Rennen neu gestartet. Das brachte den Veranstalter in organisatorische Probleme aber ich denke mit dem Neustart des gesamten Rennens war die Entscheidung  für alle annehmbar.

Am Ende konnte Christine in der Gesamtwertung Master 3 ihren 1. Platz mit einem weiteren Sieg ausbauen. In der Gesamtwertung aller Frauen ist ihr 3. Platz eine grandiose Leistung.

Fortsetzung folgt

Kommentare sind geschlossen.