Archiv für Thomas

Banananenkreistour 2017 durch die Sonnenbrille von unserem Paul beobachtet

Wie auch die letzten Jahre trafen sich die Radsportbegeisterten des Landkreises um eben diesen zu umrunden. Dabei starteten ca. 30 Fahrer aller Altersklassen (18 bis 73) die 238km Runde, welche um die 1500 Höhenmeter bietet. Das Wetter meinte es wiedermal ausgesprochen gut mit uns, weshalb so gut wie jeder in kurzen Trikots starten konnte. Wie auch letztes Jahr, begleitete uns erneut Norbert, mit Frau, Verpflegung und dem Bus. Da ich, wie bereits im letzten Jahr, nur recht knapp geschlafen habe, kann ich mich auch nicht mehr wirklich an die ersten Kilometer erinnern. Das Einzige, was ich noch weiß, ist dass man bereits früh bemerken konnte, dass das Tempo recht hoch war und man mit einem 30er Schnitt rechnen konnte. Der erste Abschnitt führte uns ins Zittauer Gebirge, wo es nach einem Bergsprint in Hain Frühstück gab. Mit Bananen, Kuchen, aber auch mit Kaffee wurde sich gestärkt und wieder aufgesattelt. Der schwerste Abschnitt, zumindest was das Profil angeht, war überstanden. Vor uns lagen noch ca. 160, verhältnismäßig flache, Kilometer. Das Tempo Richtung Görlitz war recht hoch, wobei wir wahrscheinlich auch Glück hatten, da wir nur sehr schwachen Wind hatten.

Wir hatten uns das Mittagessen in Zodel reichlich verdient. Es gab Nudeln mit Tomatensoße. Wie auch letztes Jahr war das Essen sehr lecker und gut zubereitet. Vielen Dank dafür an die Küche. Am Mittagstisch wurde viel geredet, bis es dann wieder weiter ging. Die ersten Kilometer nach einer Pause sind immer die schwierigsten, weshalb das Tempo auch recht niedrig gehalten wurde. Langsam bekamen wir zudem Seitenwind aus westlicher Richtung. Dieser fiel aber nicht wirklich zur Last, da wir ein recht langes Waldstück vor uns hatten. Böse Zungen würden behaupten, dass an der Spitze des Fahrerfeldes der Wind doch spürbar gewesen wäre. Nach dem ca. 40km langen Waldstück erwartete uns Bad Muskau und ein paar Kilometer später unsere Kaffeepause. Wieder wurde erfolgreich Energie getankt und wieder aufgesattelt. Bei Boxberg hatten dann einige Fahrer mit den kurzen, aber trotzdem nicht harmlosen Kopfsteinpflasterabschnitten zu kämpfen. Nachdem aber alle wieder beisammen waren konnte das Tempo wieder angehoben werden. Ca. 30km vor Schluss gab es dann eine letzte Verpflegungspause. Cola wurde nun auch ausgeschenkt und von vielen auch wohlwollend in Empfang genommen. Es wurde außerdem noch einmal erklärt, wie der weitere Verlauf aussehen würde. Scheinbar war aber doch nicht alles klar, als es auf Höhe Weißenberg zu mehreren Angriffen kam. Nachdem sich das Feld nach ein paar Kilometern wieder gesammelt hatte, erhielt ich von Thomas die Anweisung ein „ruhiges“ Tempo vorzulegen. Anscheinend haben wir verschiedene Definitionen von ruhig, als er neben mir die Geschwindigkeit wieder stetig erhöhte.

Von den letzten 3 Kilometern habe ich nicht wirklich etwas mitbekommen, da mich am Ortseingangsschild in Kittlitz die Kräfte verlassen haben. Ich glaube, dass ein Bautzener die Bananenkreistour gewonnen hat (Ja, es war Klemens Kumpe vom RSV Bauten). Im Ziel wurde sich noch verabschiedet und ich hoffe, dass man sich nächstes Jahr wiedersehen wird.

Vielen Dank nochmals an alle Helfer, sowie an alle Teilnehmer, die die Tour zu einem schönen Erlebnis gemacht haben. Zudem hatten wir auch noch Glück, dass es überhaupt keine Pannen gab, was wir auch nicht vernachlässigen sollten.

Auch die kleine Bananentour war mit ca. 8 Teilnehmern ab Löbau recht ergfolgreich unterwegs. Die Teilnehmer sind meist unsere Frauen, die kontrollieren wollen, ob wir wirklich Rad fahren, wenn wir uns für einen ganzen Tag abmelden. Deshalb bei unserer Halbzeit Treff in Zodel zum gemeinsamen Nudelessen.

Bananenkreistour 2017

Bananenkreistour 2017

DIE VELOCLASSICO GERMANY 2016 … Achim war dabei

Seit einem Jahrzehnt erblühen überall in Europa Retro-Rad-Veranstaltungen, allen voran die L`Eroica in Italien und die Anjou-Velo-Vintage in Frankreich.veloclassico-2016-01

Nach seinen sportlichen Highlights wie der Hölle des Ostens, der Tour de Kärnten und Leipzig-Berlin-Leipzig träumte Achim schon länger davon, an der 2.Veloclassico 2016 in Ludwigslust an den Start zu gehen.

Diese Klassiker garantieren ihren Teilnehmern, Land und Leute auf verschiedenen Kursen in wunderschöner Natur kennen zu lernen.

Die Veloclassico in Ludwigslust bietet: Weiterlesen

14. Löbauer Bergrennen um den “Großen Preis der Stadtwerke Löbau”, Neuer Rekord bei den Frauen

Bei bestem Bergwetter, einige Fahrer sprachen sogar von leichtem Rückenwind, habt ihr unseren Berg wieder einmal bezwungen. 38 Starterinnen und Starter waren es dieses Mal, welche auch vor dem kurzem Steilstück von 22% nicht kapitulierten. Dabei war alles zwischen 9 Jahren und fast 73, der jüngste Mitfahrer bei den Tandems sogar nur 3 Jahre alt, die jüngste Starterin 11. Die Jugend war also insgesamt gut vertreten. Charlotte Jordan und Florian Bachran als die Jüngsten konnten mit ihren Zeiten durchaus mit einigen großen mithalten. Aber wie immer der größte Andrang bei den Männern bis Senioren-1.   Katharina Hähnel vom Bautzener RSV konnte den seit 2012 bestehenen Rekord bei den Frauen um ganze 48 Sek. verbessern. Sie war in 9:39 den Berg hoch, nachdem wir reichlich 10 min brauchten um sie zum Start zu überreden. Na, hat sich doch gelohnt. Dagegen blieb die Bestzeit von 7:01 der Männer ungefährdet. Den großen Preis der Stadtwerke Löbau in Form des Pokals erkämpfe sich Lukas Stübner von den Görlitzer Postsportlern mit einer Zeit von 7:07. Es gab innerhalb der Wertungsklassen keine knappen Zweikämpfe um die Ziellinie, mit Ausnahme der Tandembesatzungen, welche nur um eine Tandemlänge mit 1 Sek. Differenz über den Strich fuhren.

Glückwunsch und Dank an alle Teilnehmer und Helfer.

Und hier stehen eure heldenhaften Zeiten:

Großer Preis der Stadtwerke Löbau 2016

 

Unbenannt

 

Radmarathon ” Oberharzer Adlerrunde”, unser Klaus ist mitgeflogen

Die Radsportveranstaltung wurde vom RSV Adler Goslar organisiert und ca. 700 Teilnehmer gingen auf die 5 verschiedene Strecken von 70, 115, 150, 215 und 260km. Ich hatte mich für die 215 km Marathon mit ca. 3800 Höhenmetern entschieden. Startgeld 25,-€. Dafür gab es unterwegs auch eine sehr gute Verpflegung, mittags sogar Nudeln mit Tomatensoße, Kaffee und Kuchen.
Start war von 7 bis 8 Uhr. Kurz nach 7 Uhr bin ich dann los. Es war noch ziemlich frisch, bei gerade mal 10 Grad. Dafür schien die Sonne von einem wolkenlosen Himmel.Von Goslar ging es gleich mal 12,5km bergauf. Die Gruppe, an die ich mich angeschlossen hatte fuhr anfangs ziemlich schnell und ich wollte schon abreißen lassen. Wie die Gruppe dann ca. 30 Fahrer stark war, wurde Tempo herausgenommen und ich konnte gut mithalten. Vorbei an der Ockertalsperre passierten wir Orte wie: “Sorge und Elend”. Ich machte mir aber keine Sorgen und elend war mir auch nicht. Die kilometerlangen Anstiege waren so zwischen 4 und 6% und ließen sich prima fahren. Kürzere Anstiege bis 15% waren ebenfalls kein Hindernis. Als wir durch Schierke fuhren, dampfte gerade die Brockenbahn vorbei. Die Strecke ließ sich super fahren, nach langen Anstiegen und den langen Abfahrten, die wir teilweise mit 75km/h zurücklegten, folgten Geradeausfahrten, wo man sich wieder sammeln konnte.Die Straßen  waren überwiegend in gutem Zustand und die Streckenführung gut ausgeschildeet. Von Kontrollstelle  zu Kontrollstelle verkleinerte sich die Truppe. Wieder in Goslar, kurz vor dem Ziel war ich dan  nur noch alleine. So erreichte ich das Ziel nach 7 Stunden und 47 Minuten und einer gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 28km/h.

Es war ein wunderschöner Radmarathon.

Gruß Klaus

Fichtelberg Rad-(Marathon)

Heute ging es ab Chemnitz wieder zum Fichtelberg. Mit dabei war Klaus und mein Kollege Sven. Klaus und ich sehr kurzentschlossen, daher ohne Anmeldung aber dafür mit Selbstverpflegung. Aus Chemnitz heraus ging es recht zügig, der erste Teil auch noch ziemlich flach über ruhige Nebenstraßen. Kurz vor dem ersten Kontrollpunkt leider ein schwerer Unfall eines Teilnehmers auf einer kurvigen Abfahrt. Er wurde bereits versorgt. Etwas weiter ging meinem Vorderreifen die Puste aus, hier musste ich selber erste Hilfe leisten. In Zwönitz trafen wir noch Philipp, bis letztes Jahr bei uns im Verein, jetzt im Team Weiterlesen

… und ab die Post

Heute hatte ich mal wieder in Görlitz zu tun und mir das Radl eingepackt. Wusste ich doch, dass die Görlitzer Postsportler sich abends am Burghof treffen. Und dann gleich so viele. Wir sind mit 13 Fahrern zügig gestartet. Es ging durchs Schöpstal, dann Richtung Neu Krauscha und die Königshainer Berge, über Döbschütz und Reichenbach zurück nach Görlitz. Das Ganze zügig auf gut ausgewählten, ruhigen Straßen. Immer wieder mal kurze Sprinteinlagen, ob Ortsschild oder Bergkuppe, der Puls hatte gut zu tun. So ca. 70km in etwa 2 Std. sprechen für sich. Es hat riesigen Spaß gemacht, ich werd wohl mal wieder kommen. Viele Grüße nach Görlitz.

Vereinsausfahrt und Trixi Tour

Am Sonnabend haben wir eine Ausfahrt bei bestem Wetter durch das südliche Lausitzer Seenland mit Zwischenstopp bei der Burg in Mortka und Ziel in Königswartha durchfgeführt. Ich bin immer wieder erstaunt über die Ortskenntnis von Achim. Er kennt glaube ich weltweit jede noch so kleine und ruhige Nebenstraße um uns sicher ans Ziel zu führen. Dafür auch hier mal ein Dankeschön. Doch das größere Dankeschön an diesem Tag geht an unsere Radwanderer, die den schönen Tag organisiert hatten und für die nötige Stärkung auf der dann doch ca. 120km Tour langen Tour sorgten.

Am Sonntag darauf lud dann Trixi wieder zu einer Rundfahrt durch die Oberlausitz ein. Zur frühen Startzeit um 8 Uhr waren wir bereits mit 5 Sportler (-innen) vertreten, davon 2x auf dem langen Kanten mit 170km. Die Strecke war wie immer vorbildlich ausgeschildert und an den Kontrollpunkte warteten eine leckere Verpflegung auf uns. Die 170 km haben wir dank guter Gruppen mit gut 28km/H absolviert. Und es war ja nicht gerade flach. Schade, dass wir nicht ein paar mehr waren, so direkt vor unserer Haustür. Aber wenn es lokal mehrere Veranstaltungen am gleichen Tag gibt, ist das so. Die Bautzener Sportfreunde hatten zeitgleich ihr Rennen in Obergurig.

Tour de Kärnten

Ende Mai fand die Tour de Kärnten statt, mit dabei auch 3  Sportler aus Löbau. Man sagt, es sei sehr schön gewesen, aber auch sehr hart. Noch sind sie zu erschöpft, uns ihre Eindrücke hier zu schildern, aber der Platz dafür ist hier schon mal reserviert.

16. Tour „Auf Friedensfahrtkurs im Dreiländereck“ vom 04./05. – 08. Mai 2016

Nicht Berlin – Prag – Warschau, sondern (Cottbus) – Görlitz – Liberec – Jicin – Karpacz waren die Startorte am Himmelfahrtswochenende 2016. Das war nicht nur eine Dreiländertour, sondern auch 3 Gebirge warteten auf uns: Zittauer-, Iser- und Riesengebirge.ITF 2016

Und wir aus der Oberlausitz waren dabei: Dietmar (Post Görlitz), Christine, Sandro und Thomas vom RSV Löbau. So eine Veranstaltung direkt vor der Haustür, das wollten wir nutzen. Gestartet sind wir ab Görlitz, Hochachtung vor denen, welche am Mittwoch die Regenetappe ab Cottbus gemeistert haben. Ab Donnerstag lachte dann die Sonne. Weiterlesen

Trainingslager im Weserbergland

Unser diesjähriges Trainingslager verschlug uns ins Weserbergland, genauer gesagt nach Oberweser OT Weißehütte, zum Lindenwirt, direkt am Weserradweg.

Die Wetteraussichten gaben kaum Hoffnung auf ein paar Kilometer, wir hatten vorsorglich Winter- und Wandersachen mit im Gepäck.

Am Sonntag, kaum angekommen, ging es dennoch gleich auf die Räder. Die wenigen vorhandenen Regenpausen mussten wir nutzen. Und so wie in den folgenden Tagen gleich zu Beginn eine Fahrt mit Regen- und Graupelschauern. Aber immerhin, gut 50km kamen so schon mal zusammen.

In den folgenden Tagen schwärmten wir in alle Himmelsrichtungen aus, waren in Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfahlen, sogar bis kurz vor Thüringen. Wir fuhren an der Weser, Fulda und Werra entlang bis nach Kassel, Witzenhausen, Holzminden. Um auch einige Höhenmeter mitzunehmen streiften wir auch Sababurg, Hofgeismar, Göttingen, Dassel und Friedland. Hier konnte ein echter Friedländer beim Ortsschildsprint aus seinem Blickwinkel das Ortsschild und den Sieger gleichzeitig sehen 😉 . Auch der Pannenteufel war mit unterwegs: 2 Speichen, ein Platzer und eine gebrochene Schraube am Vorbau.

Außer Mittwoch (Dauerregen) konnten wir jeden Tag längere Strecken zurücklegen, so dass wir am Ende zwischen ca. 400 bis knapp 800 km auf dem Tacho hatten. Wenn wir mal nicht auf Kilometer aus waren, haben wir uns auch die schöne Landschaft und Fachwerkhäuser in den Orten angesehen. Das Wetter hatte es letztendlich doch noch gut mit uns gemeint. Es hat uns allen wieder viel Spaß gemacht, und die allabendliche Sauna mit Weserblick hat für den Wärmeausgleich gesorgt. Das kräftige Frühstück sowie das leckere Abendessen gab uns die nötige Energie, über den Tag unser Trainingspensum zu absolvieren. Vielen Dank noch mal von uns allen an den Lindenwirt und sein Team für die super Unterkunft sowie an alle, die dabei waren.