Die Hölle des Ostens

Ein Fahrbericht von Achim

Zum 6. Mal haben sich am vergangenen Sonntag nerven- wie muskelstarke Pedalritter aus allen Teilen Deutschlands auf einen sagenhaften Höllenritt durch den Osten des Saalekreises gewagt.

Dabei hatten wir Biker der Tour „ Pagus Neletizi“ nicht so sehr den Sieg im Sinn.

Die Hölle des Ostens (liegt nördlich von Halle)

Vielmehr ging es bei der Höllen-Tour, die zeitgleich mit dem Extrem- Radrennen Paris- Roubaix „ Hölle des Nordens“ war, über einen Parcours der schlechtesten Straßen mit dem übelsten Kopfsteinpflaster.

Das war nur mit Kondition und extra breiten Reifen möglich. Trotzdem gab es viele Pannen (auch Achim blieb davon nicht verschont) und einem schweren Sturz.

Über 190 Kilometer mit übelsten 45km Kopfsteinpflaster führte der Höllenritt durch den Saale-Kreis, der am Waldkater bei 2 Grad startete. Die Verpflegung- Frühstück (Kaffee mit leckerem Kuchen), Mittag ( Suppe und Obst..) sowie Kaffeepause hielt alle Fahrer fit, um diese kraftaufwendige Tour zu meistern.

So sehen Sieger aus. Harte Männer, die die Hölle bezwungen haben

Ziel war an der Saale am Rive-Ufer. Bei sonnigem Wetter hatten sich zahlreiche Zuschauer am Bootshaus Nr. 5 eingefunden, um alle Fahrer im Ziel zu empfangen. Halles bester Bratwurst- Röster Andreas Reschke sorgte im Zielbereich fürs leibliche Wohl aller Teilnehmer sowie eine Schalmeienkapelle sorgte für beste Stimmung.

Großes Lob an Mauritius Paul und seinem Organisationsteam !!

Fazit: Eine gelungene Veranstaltung, die sehr auf die Knochen und aufs Material ging!

Achim Mosig

 

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