O-See Challenge 2016

Es sollte dieses Jahr einige Änderungen an der Strecke geben. So wurden die Rad- und Lauf Strecke „ crossiger“ gemacht. Zu Trainingszwecken wurde die Strecke im Vorfeld einmal abgefahren und sie macht definitiv mehr Spaß als früher, da es einfach technischer und abwechslungsreicher geworden ist.

Bei der Laufstrecke gilt das gleiche, deshalb kann man die Zeiten von den letzten Jahren aber nicht mehr miteinander vergleichen.

Dieses Jahr sollte es aber nur die „ O-See Light“ Version werden, da ich mich dieses Jahr permanent mit kleinen Verletzungen rumplage und es auch erst der zweite Wettkampf ist.

Aber ich wusste dass ich diesmal nicht über den Hochwald muss, da es ja die light Strecke ist. Mit diesem Wissen im Hinterkopf konnte es natürlich etwas entspannter auf die Radstrecke gehen.

Das Schöne an diesem Wettkampf ist auch, dass man nicht ganz so zeitig aufstehen muss, da es ja quasi nebenan stattfindet. So konnte man den Samstagmorgen ganz entspannt aufstehen, Frühstücken, einpacken und mit Kind und Kegel dann zum O-See fahren. Am O-See angekommen wurde erstmal alles Wettkampfbereit gemacht und zur Wechselzone gebracht.

Glücklicherweise brauchte ich mein Fahrrad diesmal nicht allein schieben, mir wurde es förmlich von meiner Tochter entrissen.

Das Zeitpolster bis zum Start war noch immer sehr komfortabel. Das Wetter war spitze, die Temperaturen auch und die Familie war auch dabei, was will man mehr. Bis zum Schwimmstart gegen 12:25 hatte man noch genug Zeit um den X- Terra Startern einschließlich der Profis beim Start zuzuschauen.

Dann wurde sich noch ordentlich warm gemacht und dann ging es auch schon die Badekappe abholen und am Schwimmstart. Pünktlich um 12:25 erfolge der Start und es ging auf die 750m lange Schwimmstrecke die mir nach ca. 300m schon die ersten blauen Flecke bescherte, aufgrund von Brustschwimmern die mit ihren kräftigen Schlägen in alle Richtungen gut austeiltenJ Nach dem Schwimmen ging es dann ab in die Wechselzone, rauf aufs Rad über eine größere Rampe und ab ins Zittauer Gebirge.  Von den 26km wurde jeder einzelne Kilometer genossen und auch mit vollem Tempo angegangen. Natürlich gab es mal hier und da Stau auf den Trails, aber das Ziel war für mich klar, nicht einmal die Füße rausklicken auf der Strecke, was manchmal recht schwierig aufgrund der Bodenbeschaffenheit war, aber es sollte gelingen.

Dann war man auch schon wieder am O-See angekommen und es ging auf die 6km Cross Laufstrecke. Glücklich das beim Schwimmen und Rad fahren das Knie nicht geschmerzt hat, kam es jetzt so richtig. Es war eigentlich so eine wunderbare abgeänderte Laufstrecke, aber so richtig konnte ich die letzten Kilometer nicht mehr genießen, teilweise war es nur noch ein Wechsel aus Gehen und Rennen. Die letzten 2 Kilometer wurden aber wieder ordentlich gerannt, man wollte sich ja nicht die Blöße geben kurz vor dem Ziel. Kurz vor Ziel gab es aber noch ein kleines Schmankerl, eine schöne große Überführung galt es zu überqueren, die Stufen gefühlte 50cm hoch. Letztendlich bin ich drüber gekommen und ich will gar nicht wissen welche Haltungsnoten es dafür gab. Diesmal gab es keine Zeiten oder Plätze zu verbessern, es gab nur ein kleines Duell unter Kumpels.

Im Zielbereich musste dann so schnell wie möglich erstmal der Massagebereich aufgesucht werden und das Knie wieder irgendwie in Form gebracht werden, zumal es in zwei Wochen schon wieder rund laufen soll am Krystina See beim Auto Enge Triathlon.

Die O-See Challenge bleibt aber eine super professionell Organisierte Veranstaltung, die man jedes Jahr gern mitmacht, weil man auch einfach so viel bekannte Gesichter sieht.

sportliche Grüße

Mathias

 

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