Archiv für Sandro

Kölnisch Wasser – (von oben)

Die Nachtigall beendete gerade ihr Nachtkonzert, da starteten wir in aller Frühe nach Köln.

3. Rennen zum German Cycle Cup „Rund um Köln“. Die Wetterprognose lies nichts Gutes ahnen. Wenigstens der Samstag sollte ja noch annehmbar werden.

Gegen Mittag angekommen erledigten wir erst die gesamten organisatorischen Aufgaben. Anmeldung, Startunterlagen empfangen, Streckenbriefing.

Am Nachmittag blieb noch genügend Zeit für eine gemütliche Stadtrundfahrt.

Köln ist eine Wirtschaftsmetropole mit dem gigantischen Wahrzeichen des Domes. Menschen über Menschen und natürlich aller Nationalitäten.

Am Sontag dürften wir dann die Farben des RSV Löbau im Startblock A präsentieren. Zeitiges kommen garantiert beste Plätze neben den renommierten Teams.

Startschuss für das 125 km Rennen war 09.30 Uhr und es begann zu Regnen. Aber nach 2 Km war das egal – nässer konnten wir nicht werden.

Die Runde führte über das Kölner Umland in ständigem Rhythmuswechseln hoch und runter (unter Rennfahrern wird es auch der Ritt auf dem Sägeblatt genannt).

2-mal war der ruppige Anstieg über Kopfsteinpflaster zum Schloss Bensberg zu bewältigen.

Das Rennen wurde von Anfang an scharf gefahren. Maximale Herzfrequenz fast ständig.

Beim letzten Anstieg zum Schloss passierte es. Christine hatten eine Platten vorn. Schneller Tausch der Vorderräder  aber die Spitzengruppe war weg. Zum Schluss reichte es aber noch für einen hervorragenden 2. Platz im Finale.

Glückwunsch

Resümee:  Köln kennengelernt – super organisiertes Rennen gefahren – 2. Platz mitgebracht – zwei Schläuche und ein Reifen eingebüßt.

Fortsetzung folgt

Kein schlechter Anfang am Anfang

Abfahrt – am Samstag den 27. April. Ein verregneter Tag. Die ersten zwei Rennen des „German Cycle Cup“ standen auf dem Programm. TOUR de Energie Göttingen am Sonntag und anschließend am 1. Mai Frankfurt „Rund um den Finanzplatz Eschborn“. Wir wollten die Zeit einfach auch gemeinsam nutzen um die Metropolen kennenzulernen. Göttingen ist ein schönes verträumtes Städtchen mit einem historischen Stadtkern. Man spürt sofort einen sehr hohen Anteil an jugendlichen und ausländischen Bürgern. Ist halt eine Universitätsstadt. Für einen Kurztrip aber echt empfehlenswert. Das Rennen am Sonntag startete erst gegen 11 Uhr. Das bedeutete Ausschlafen und gemütlich Frühstücken. Die Organisation war tadellos. Ein wunderschöner Rundkurs um Göttingen mit Anstiegen im Bramwald und zum Hohen Hagen. Komplett gesperrte Straßen aber mit einer ziemlich unruhigen Gruppe in der Endphase. Natürlich auf den letzten 20 Km noch ein Sturz dem wir aber glimpflich Ausweichen konnten. Am Ende ein 5. Platz für Christine mit einer Zeitdifferenz von 4 Sekunden aufs Podium. Am Montag bei herrlichem Sonnenschein zogen wir dann weiter nach Frankfurt/Main. Die Silhouette von Frankfurt ist schon von weiten beeindruckend. Fast wie New York, aber halt nur fast. Die Zeit am Montag nutzten wir für eine Stadtrundfahrt. Frankfurt und Umgebung ist von 80% Dienstleistungsgewerbe geprägt. Jeder 3. ist nicht deutschen Ursprungs. Das ist ganz deutlich zu spüren. Ist eben eine Finanzmetropole. In unserem Hotel in Eschborn waren schon die ersten Profimanschaften angereist. Team Katusha, NetApp-Endura, Omega Pharma-Quick Step und weitere. War echt interessant mal in die Teambusse und Begleitfahrzeuge zu schauen. Die Jungs fuhren abends noch auf dem Ergometer da waren die Verantwortlichen schon zur Pressekonferenz und zum Bankett im Hotel. Na ja wie im richtigen Leben halt auch. Als ich später vom Zimmer kam und meine Frau suchte, saß sie schon mit Eric Zabel beim Plausch. Wir waren halt in bester Gesellschaft. RSV Löbau mit Katusha, NetAPP u.s.w. Das Rennen am 1. Mai ließ keine Wünsche offen. Topp Organisation gesperrte Strecke über den Feldberg und durch die Frankfurter Innenstadt. Was will das Radlerherz mehr? Am Ende nach toller Leistung Platz 3 für Christine und somit zurzeit führend im German Cycling Cup.

Glückwunsch.

Fortsetzung folgt.

Vom Winter – in den Frühling – und wieder zurück (in den Winter)

Es ist soweit. Samstag 16.März 2013. Der schon lang geplante Trainingsurlaub mit Christine kann beginnen. Die Räder geputzt und sicher verstaut im Radkoffer, Taschen gepackt natürlich mit Badesachen und guten Vorsätzen. Unser Trainingsplan zeigte ca. 1000 km und danach weitertrainieren. Schließlich beginnen die ersten Wettkämpfe Ende April. Und ab geht’s zum Flughafen nach Dresden.

Unser erster Bekannter dort war unser Radfreund Frank mit seiner Anette. Auch Kamenzer alte Bekannte warteten schon, Peter und Erika. Wir waren also in bester Gesellschaft.

In Palma eingetroffen bei bedeckten Himmel und ca. 18 Grad (es kam uns vor wie Sommer) wurden wir umgehend ins Hotel nach S`Arenal gebracht. In dieser Gegend gibt es tausende Hotels, aber wer kam uns als erster in unserer Herberge entgegen – Dietmar Jung mit seinen Radsportlern von Post Görlitz. Sie waren grade beim packen denn Ihr Urlaub endete an diesem Tage. Schade sonst hätte wir doch noch ein gemeinsames Team (wenigstens auf Mallorca) machen können.

Nach den Rädern zusammenbauen und den Taschen auspacken schafften wir es noch vor dem wohlverdienten Abendessen eine kurze Einrollstrecke zu absolvieren.

Der nächste Morgen begrüßte uns mit Sonnenschein. Also nichts wie zum Frühstück – danach Streckenbriefing und raus aufs Rad.  Unsere erste Strecke führte uns nach Colonia de Sant Jordi. Eine kleine verträumte Hafenstadt mit vielen Cafes leckerem Capuccino und super Bocadillos. Nachmittag hatten wir noch genügend Zeit für einen Bummel am Ballermann und entdeckten ein Radhotel von Max Hürzeler. Hier konnte man sich für je 10€ ein Ticket kaufen und an den geführten Touren des nächsten Tages teilnehmen. Gesagt, getan – nächsten Morgen ging es 10 Uhr gemeinsam mit 8 weiteren Radfreunden nach Portocolom. Auch nicht schlecht dachten wir, große Gruppe, Windschatten, Informationen vom Guide und nette Leute. Zum Abschluss der Tour lernten wir auch noch Ronald kennen. Er ist ebenfalls Guide bei Max Hürzeler und 2013 Mitglied im TOUR TEAM powered by Bulls. Mit Ihm unternahmen wir noch drei weitere Touren über die Insel. Interessant waren vor allem seine Erlebnisse aus der zweimaligen RAAM Teilnahme. Mit Ihm waren wir auch in der historischen Stadt Petra sowie zuvor auf dem Kloster Ermita de Bonany wo wir auch zufällig Dorit vom TEAM 2012 trafen. So klein ist die Welt. Immer wieder Bekannte. Sogar Franzi von den Picardellics trafen wir in der Nähe von Pollenca.

Das Wetter hielt wunderbar die Woche durch, kein Regen.

Eine Woche Grundlagentraining – das Trainingsziel fast erfüllt (es fehlten nur 50 km) aber eine wunderschöne Woche mit meiner Frau.

In der Heimat erwartete uns wieder eine Winterlandschaft mit viel Schnee und eisigen Temperaturen. Bleibt uns nur eins- Räder auf die Rolle und Ski raus.

Bis bald.

Sandro & Christine

08. Mai (Muttertag) – 1. Rennen Lausitz Cup

(Bericht von Sandro und Christine, 2 x 53 km)

Schenkendöbern

Hätte nie gedacht, dass ich mal mit meinen beiden Männern (Mann und Sohn) zum Muttertag ein gemeinsames Radrennen bestreite.

Es war soweit! Alle Jedermänner und –frauen gemeinsamer Start. Habe keine Erfahrungen mit kurzen Rennen.

Sandro sagt: „Es soll ja nur zum Training dienen“, na mal sehn!

53 km im Höchstpulsrausch, flaches Gelände mit leichten Wellen bei herrlichem Frühlingswetter und Kantenwind.

Mir fehlten die langen Anstiege.

Gleichzeitig wurden mehrere Rennen als Landesmeisterschaften Berlin/Brandenburg ausgetragen.

Wir waren also nie allein unterwegs. Zeitversetzt starteten die Elitefahrer, von denen wir leider nur einen kurzzeitigen Windschatten nutzen konnten. Ergebnis für uns: Hart aber schön, gut mitgefahren, von Anfang bis Ende 100% Konzentration (eben anders als ein Langstreckenrennen)!

FAZIT:

  • Startort ungenügend ausgeschildert
  • sehr gute Streckensicherung
  • angesichts der schmalen Straßen zu viele Fahrer (Jedermänner / Elite) und Begleitfahrzeuge unterwegs

weitere infos vom Team Tour findet ihr hier:  http://www.tour-team.de/

16. April – Spreewald-Radmarathon

Bericht von Sandro und Christine, 2 x 150 km)

Auf die Gurke fertig los!“

So lautet in jedem Jahr der Starschuss auf der Schlossinsel in Lübben zum traditionellen Lausitzer Spreewald-Marathon. Eine topp organisierte Wochenend-Großveranstaltung -laufen, skaten, paddeln, radeln-.

Für uns ist es meist die erste RTF des Jahres. Wir peilten dieses mal die 150 km bei herrlichem Sonnenschein an.

Die Tour ist flach und schnell, besonders beeindruckend ist die Bewirtung an Verpflegungspunkten und im Zielbereich in sorbischen Trachten.

FAZIT:

  • hervorragend organisiert
  • landschaftlich ein Genuss
  • Startgeld grenzwertig“

Team “TOUR” 2011

Team Tour 2011 Kandidaten, ganz links das Team aus der Oberlausitz

Neuigkeiten vom Team TOUR findet ihr hier: http://www.tour-magazin.de/?p=9907

Hallo Sportfreunde,

nun ist es offiziell. Wir haben es geschafft. Die Oberlausitz ist im Team TOUR powered by Cube 2011 vertreten.

Aber alles hintereinander:

Die TOUR Magazin Leser haben es sicherlich mitbekommen. In der Novemberausgabe wurde eine Bewerbung gestartet in der 12 Fahrer für das Team TOUR 2011 gesucht wurden. Mutig, wie wir nun mal sind, bewarben wir uns dafür. Unser Ziel war es wenigstens unter die 22 Teilnehmer zu kommen, welche am 22.01.11 zum Casting Termin nach München eingeladen werden sollten. Überglücklich waren wir, als uns am 23.12.10 gegen 19.00 Uhr (Christbaumschmücken war angesagt) in einer e-mail mitgeteilt wurde, dass wir zu den 22 Kandidaten für München gehören. Nun war der Traum so nah und wir korrigierten unsere Ziele. Wir wollten als Team Oberlausitz dabei sein.

Ungeduldig fieberten wir dem 22.01.11 entgegen. Die Nacht zuvor war sehr kurz. Gegen 3.00 Uhr aufgestanden und 4.30 nach München gestartet. Der Termin war erst 14.00 Uhr aber es wurden alle Eventualitäten berücksichtigt. Die Nachmittagsrunde umfasste die gesamten 2er Team- Bewerber. Beim Gespräch waren dabei: Chefredakteur Thomas Musch, Uwe Geißler TOUR Manager und Peggy Kuniss von Cube. Es war eine lockere aber zugleich angespannte Atmosphäre. Mächtig aufgeregt, erzählten wir von uns, dem Verein, der schönen Oberlausitz als Trainingsrevier und den geplanten Jahresvorhaben. Mit einer Führung durch die Räume der TOUR- Redaktion und einer Besichtigung der Testlabore wurde der Termin beendet. Mit der Feststellung, dass wir die ältesten und die einzigen Vertreter der neuen Bundesländer waren, hatten wir ein mulmiges Gefühl. Nichts desto trotz ließen wir „unseren“ Tag ganz gemütlich mit einem Spaziergang durch den Olympia Park und einem Besuch im Schwimmbad ausklingen.

Bis spätestens Mittwoch sollte die Entscheidung fallen. Ungewisse Tage lagen vor uns – haben wir überzeugt, nach was für Kriterien wurde ausgewählt??. Dienstag Abend dann der ersehnte Anruf:

W i r   s i n d    d a b e i !.

Diese Überraschung und Freude mussten wir erst einmal setzen lassen. Nun freuen wir uns, auf das Neue, was da kommt!

Sandro und Christine

Team-Kandidaten im TOUR-Testlabor mit TOUR-Chefredakteur Thomas Musch (dritter v.l.) und Peggy Kuniss von Cube Bikes (ganz rechts)

Radwelt Pokal und Bergpokal Wilder Kaiser 2010

Jahresrückblick 2010 von Christine

Bei meinem Radsport – Rückblick fällt mir auf, dass ich euch noch von einem nichtalltäglichen Rennerlebnis berichten wollte – der Teilnahme im August am

Radwelt Pokal in St. Johann / Tirol.

Am Start: 42. Radweltpokal Frauen Klasse D, Jg. 1961-1965

Am Start: 42. Radweltpokal Frauen Klasse D, Jg. 1961-1965

Nun in Kürze:

Grundstein, seit Jahren in meinen Gedanken, gelegt durch unseren „Altmeister“ Wolfgang, welcher meinte, dass ich doch unbedingt dort mal teilnehmen sollte.

Er, selbst schon die Runden der UCI Strecke gemeistert und nun seit Jahren, einmal im Jahr für eine Woche, als Zuschauer von dem Bann des Rennfiebers in St. Johann erfasst.

Nach Recherchen im Internet, Streckenführung, Teilnahmebedingungen (ohne Lizenz), noch ein paar übrigen Urlaubstagen ging es für ein verlängertes Wochenende nach Österreich – Plan Teilnahme v i e l l e i c h t !

Gerade noch vor Ort ein Quartier ergattert, herrliches Wetter, nun aufs Rad zur Streckenbesichtigung für das Straßenrennen und den Bergpokal.

Straßenrennen – 40 km, maximale Steigung 10%,

Schwierigkeit: nach max. 2 km, Huberhöhe – mehrere Bergabsätze, danach flach und windanfällig

Also: auf dem Berg nicht alleine sein!

Bergpokal Wilder Kaiser – 12 km, maximale Steigung 18%

Schwierigkeit: nach 1 km erste Steigung 15%, danach leichter ständiger Anstieg bis letzten 2 km auf 18 %

Also: wenn möglich mit jemanden auf der leichten Steigung zu fahren!

Sonntag habe ich mich entschieden und angemeldet. Wolfgang und Anita trafen wir auf der Huberhöhe, wo sich die meisten Zuschauer des Straßenrennens aufhalten, es war eine Freude und Überraschung!

Die Radwoche begann mit den ersten Männerrennen und wir waren beeindruckt und begeistert von der Atmosphäre im g a n z e n Ort.

Es ist unglaublich, Menschen nehmen tausende km Flug- oder Fahrstrecken auf sich, um dort dabei zu sein, uns alle vereint ein Hobby und wir sind mittendrin, dass hat mich schon sehr bewegt und überwältigt!

Nun zu Montag – m e i n Tag

  • 9.00 Uhr Bergpokal Wilder Kaiser
  • 13.00 Uhr Radweltpokal Straßenrennen

Mit den fortschreitenden Stunden bis zum Start, war mit mir nichts mehr los, war noch nie so aufgeregt (ich glaube Sandro hatte es nicht leicht mit mir!).

Bergpokal

Ging mit Power los bis zum Berg, ich schalte runter die anderen hoch und ich stand alleine da, kämpfte mich langsam nach vorn und stand fast die letzten Meter.

Nur eine Motivation – Wolfgang und Anita am Ziel zu sehen, Wolfgang kümmerte sich rührend um mich, dass tat gut, er weiß, wie man sich dort oben fühlt!

Wurde 4. meiner Alterklasse.

Bergpokal

Bergpokal

Trotzdem – war ich fertig mit der Welt, hatte regelrecht Angst vor Mittag dem Straßenrennen. Nach ernsten Worten von Sandro stand ich letztendlich am Start und los ging’s.

Kam gut über die Huberhöhe (und nicht wie gedacht, als Letzte), Wolfgang in Aktion an der Strecke, es war ein Genuss, Kopf wieder klar, bin dann mit einer Österreicherin abwechseln bis ins Ziel gefahren. Hatte viel Führung gemacht und nicht gedacht, dass sie mich auf den letzten Metern überholt. Ich war trotzdem über, über glücklich!

Wurde 10. meiner Altersklasse.

Möchte diese bewegenden Radstunden des Jahre 2010 nicht missen und bin dankbar für jede erlebte Minute.

Fazit:

Jeder Rennradfahrer muss einmal in St. Johann am Wilden Kaiser gewesen sein – ob als Zuschauer oder Fahrer! (wir haben doch einen Bus)

Freu mich auf die Pläne und Durchführungen mit Euch im Rennradjahr 2011

Eure Christine.

P.S. Danke Wolfgang

Jeantex Transalp 2010

Jeantex Transalp - Start zur 4. Etappe

Team Oberlausitzer vom RSV Löbau, mit 28 Nationen über sieben Etappen durch drei Länder

Zum 2. Mal dabei, Christine und Sandro

Vom 27. Juni bis zum 3. Juli 2010 starteten rund 1.200 radsportbegeisterte Jedermänner und -frauen zu Europas bedeutendsten Rennrad-Etappenrennen für Hobbyfahrer, zum zweiten mal mit dabei Sandro und Christine Göldner vom Radsportverein Löbau.

In sieben Etappen ging es vom deutschen Startort Mittenwald in Zweier-Teams über 18 Pässe der österreichischen und italienischen Alpen bis nach Arco, unweit des Gardasees gelegen.

Mit insgesamt 795 Kilometern und 20170 Höhenmetern gehörte die 8. Jeantex-TOUR-Transalp zu den anspruchsvollsten Touren in ihrer bisherigen Geschichte.

Immer wieder beeindruckend für uns beide die Streckenführung. In diesem Jahr durch die faszinierenden Dolomiten mit traumhaften Panoramen und Anstiegen von bis zu 19 Prozent. Absolute Herausforderung war diesmal nicht nur die spektakuläre Strecke, sondern auch durchgängige Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius. Auf der diesjährigen Königsetappe von St. Vigil nach Alleghe galt es fünf Pässe der einzigartigen Sella Ronda zu überwinden. Eine Etappe, die nicht nur wunderschöne Landschaften bot, sondern auch sportliche Höchstansprüche an alle Teilnehmer stellte.

Die Hitze und die zu bewältigenden 20 000 Höhenmeter forderten täglich ihre Opfer. In unserer gestarteten Mixed-Kategorie kamen von 116 Teams 80 in Arco an. Das anspruchsvolle Etappenrennen unter diesen Bedingungen zu bestehen, war unser Ziel. Der 55. Platz in der Gesamtwertung zeigt, bei diesem internationalen Rennen, ein hohes Niveau der Leistung.

Das Resümee der Tour sind für uns nicht nur die Highlights der Dolomitenm, sondern der Reiz vieler einmaliger, unvergesslicher Momente: Nervenkitzel vor dem Start, Fahren im Peloton mit Hunderten von Fahren, der Kampf gegen sich selbst am Berg, Teamgeist, gute Gespräche, Freunde kennen lernen, anspruchsvolle Abfahrten und der Adrenalinstoß beim Zielsprint. Eine Woche den Alltag komplett ausblenden und eine große Herausforderung meistern.

Erfolgreiches Trainingswochenende 14.- bis 17.Mai 2010

17. Amade Radmarathon

17. Amade Radmarathon

Trotz schlechten Wettervorhersagen fuhren wir wie geplant in das verlängerte Himmelfahrt-Wochenende zum trainieren nach Österreich.

Erster Stopp war unsere Jugendherberge in Zell am See und wir konnten bei trockenem Wetter den Großglockner bezwingen. Die Beine waren schwer und wir hatten zu tun unseren Tritt zu finden. Stellten fest, dass es viel schöner ist im Radfahrerfeld die Anstiege zu erklimmen. Die Bergankunft konnten wir nicht lange genießen, Nebel nahm uns die Sicht und in der Abfahrt wurden wir von Schneehagel begleitet.

Am Freitag den 14.05. ging es weiter nach Radstadt, um dort mal neue Berge kennen zu lernen und gleichzeitig planten wir für den Sonntag am 17. Amade Radmarathon die 176 km in Angriff zu nehmen.

Der Sonntagmorgen, Startzeit 7.30 Uhr, begann mit Regen und +4°C. Das 1000 köpfige Starterfeld schrumpfte auf 660 Starter. Ehrlich, auch uns begleiteten Gedanken vom “Nichtteilnehmen”. Doch irgendwie reihten wir uns dann im festgelegten letzten Startblock Nr.4 ein und wollten wenigstens die 100 km zurücklegen.

Die Fahrt gestaltete sich schwieriger als gedacht. Bereits nach 500 m bekamen die Füße (trotz Überschuhe) die Nässe zu spüren. Später griff die Kälte besonders die Hände, Beine und Füße an (mit steifen Fingern tut das Bremsen weh, die Trinkflasche rutscht und zum kauen gibt’s knochenharte Riegel). Während der gesamten Strecke warfen ein weiteres Viertel (ca. 150) Teilnehmer das Handtuch. Die Sanis hatten viel zu tun!

Bei Temperaturen um Null Grad, 20 km lang Schneetreiben in 1000 Höhenmetern und 50km/h Gegenwind erreichten wir nach 3:50 Stunden, nass halb erfroren und mit heldenhaften Empfindungen (nicht aufgegeben zu haben) das Ziel.

Vom Zielsprecher angekündigt gelang uns/mir unverhofft der Sieg “ Damen – kurze Strecke ab Jahrgang 1965.

Einfach herrlich!

Fazit:

  • Die Kälte schnell vergessen,

  • Schwimmflossen nicht gewachsen,

  • werden wohl die Strecke bei schönem Wetter wiederholen, um zu sehen wo wir waren!

Euer Sandro und Christine

Trainingslager Riccione, Osterwoche – 2010

Bericht von Sandro und Christine

Anstrengend und hart eine 145 km Tour in die Toskana.

Auch wenn wir dieses Mal nicht gemeinsam ins Trainingslager reisen konnten, hatten wir trotz einem verregneten Tag viel Spaß auf den Strecken mit Ivano und Power mit Rudi.

Unsere Tage vergingen wie immer viel zu schnell und verliefen nach dem gleichen Schema “

trainieren, essen, ausruhen, essen “ trainieren, essen, ausruhen, essen – !

Regentag

Regentag

Der Alltag hat uns schon lange wieder!

Grüße von Sandro & Christine