Lost in LOS, Trainingslager zu Hause

Nein, wir waren nicht in Brandenburg verschollen bzw. verloren. Nachdem das Frühjahr nicht so planmäßig verlief, waren Ute und ich uns einig, irgendwas am Wasser muss sein. Wenn schon nicht Waren / Müritz dann eben LOS. Auch da gibt es sehr viele Seen und natürlich auch den obligatorischen Wind. Schnell waren einige schöne Touren in Wassernähe gefunden. Das Wetter passte,  und die Zeit brachte es auch mit sich, dass auf den Straßen alles noch entspannter als sonst zuging.

Tour 1: Zum „Einrollen“ fuhren wir Richtung Groß-Leuthen, nördlich vom Spreewald.

Weiter ging es über kleine Sträßchen nach Goyatz am Schwielochsee. Auf dem Spreeradweg, welcher gerade komplett erneuert wurde, fuhren wir weiter zur Zollbrücke zwischen Sachsen und Preußen in Kossenblatt. Da wir uns aber für Preußen entschieden, ging es wieder zurück zum Start nach Wendisch-Rietz am Schwielowsee.

Tour 2: Unsere Königsetappe führte uns zum Werbellinsee. Da es von mir zu Hause doch eine sehr lange Runde werden würde, fuhren wir bis nach Ladeburg bei Bernau  mit dem Auto.

Von da aus ging es auf einem Stück naturbelassenen Fernradweg (Berlin-Usedom) bis nach Biesenthal. Weiter über Zerpenschleuse am alten Havelkanal, um in Marienwerder wieder auf den Radweg zu treffen. In Rosenbeck überquerten wir eine Schleuse, in der gerade ein kleines Boot geschleust wurde. Das zu sehen ist immer wieder eine Pause wert. Gestärkt mit einem frischen Fischbrötchen aus Eichhorst rollerten wir noch die paar km am Kanal bis zum unteren Ende des Werbellinsees.

Normalerweise würde im Cafe Wildau eine Kuchenpause folgen, aber ….   Abseits von befahrenen Straßen ging es etwas direkter zurück nach Biesenthal. Kopfsteinplaster und eine Brückenbaustelle auf dem Radweg unterbrachen unser ungestörtes Heimrollen.

Tour 3: Nach einem ruhigen Tag links und rechts der Spree wollten wir noch eine Tour nach Bad Saarow machen. Wir starteten am Bhf. Fangschleuse unweit von Erkner.

Bis nach Fürstenwalde folgten wir in umgekehrter Richtung dem Spreeradweg. Auf Radwegen kamen wir nach Bad Saarow. Radfahren und Seightseeing lies sich hier gut verbinden. Trotz des Feiertages war das schöne Städtchen fast Touristen- und Kurgastfrei. Unser Plan war es, den Scharmützelsee zu umrunden, was auch bis auf ein kleines Stück im nördlich Teil fast gelang.

Am Wendepunkt in Wendisch-Rietz gab es wenigsten zwei Radler. So gestärkt fuhren wir wieder zurück nach Fangschleuse.

Nach soviel Wasser und wenig Wind hoffen wir, dass 2021 in Waren / Müritz, das Wetter mitspielt, und die Teilnehmer des kommenden Trainingslagers Gefallen an der Mecklenburgische Seenplatte finden.

Kommentare sind geschlossen.