Auto Enge Triathlon Hradek nad Nisou – Krystinasee

Mathias in Aktion

Mathias in Aktion

Zwei Wochen nach meinem ersten Cross Triathlon am O-See wollte ich mehr davon und ich entschied mich dann gleich noch ein dranzuhängen.
Der zweite Cross Triathlon war nicht ganz so groß aufgezogen und organisiert wie der Erste, aber auch wieder wunderschön und aufregend!
Natürlich wollte ich nichts großes rausholen, einfach nur wieder Erfahrung sammeln und Spaß haben, den es waren wieder Topathleten von deutschen und tschechischen Triathlon und Sponsorenvereinen am Start, die schon mal wieder anhand des Materials deutlich zeigten wo man Sie einordnen muss, ganz weit vorn.
Das Wetter an diesem Sonntagmorgen war frisch, windig und durchwachsen, aber es war die ganze Zeit trocken. Diesmal wusste ich die Abläufe und konnte mich schon etwas besser vorbereiten und mein Wechselzonenplatz gut vorbereiten.
Dann gings erstmal zum einschwimmen in den Krystina See, der an diesem Tag so klar und sauber wie kaum ein anderer See war und die gefühlte Wassertemperatur lag bei ca. 23°C.
Man sah aber schon vor dem Start die Unterschiede, die einen in Neoprenanzug, die anderen in Triathlonazug und manche in ganz normaler Badehose.
Man muss dann schon mal überlegen ob es nicht etwas übertrieben ist für 400meter schwimmen einen Neoprenanzug anzuziehen, zumal das Wasser traumhaft war.
Pünktlich 11 Uhr gings dann auf die 400meter Schwimmstrecke im Krystinasee, natürlich standen die meisten schon 50meter im Wasser um einen Vorsprung zu haben, was vorher extra von den Organistaoren verboten wurde, wurde aber dann letztendlich doch geduldet. Auf dieser kurzen Schwimmstrecke hat man dann wieder die Erfahrung gemacht, das es extrem schnell zugeht und das umschwimmen der Boje eher zum Boxkampf wird, da wird mit Händen und Füßen geboxt und getreten nur um ein Zug eher zu sein. Letzendlich war es schade das die Schwimmstrecke nur so kurz war.

Alle Triathleten unter Wasser ;-)

Alle Triathleten unter Wasser 😉

Danach gings raus aus dem Wasser, Fahrradschuhe angezogen, Helm auf und ab zur roten Markierung und aufs Fahrrad geschwungen und ab ins Lausitzer Gebirge. Zuerst gings übr ein kleines Stück Asphaltstrasse und durch das Gebiet Barborka, dann geht’s eine Steigung entlang des Weißbachs und dann weiter den Grenzweg hinauf, der führt zum Böhmischen Tor. Es folgte noch eine Steigung zur „Tobias Kiefer, dann war das Terrain nicht mehr so steil und es ging Pekaruv kriz entlang und zu Krkavci skaly. Dann gings nach Horni Sedlo, wo es wieder runter nach Dolni Sedlo über Krasny dul ging. Die Strecke war allgemein sehr stark geprägt von groben Schotter, was natürlich alles abverlangte, gerade in der Abfahrt. Aber die letzten 5km der 18km langen MTB Strecke führten dann durch dichtes Waldgebiete und einige wunderbare Singletrails entlang. Die unattraktive Auffahrt glich die wahnsinnig schöne Abfahrt wieder aus.
Zurück am Krystinasee wurde dann nochmal das MTB gegen die Laufschuhe ausgetauscht und die kurze Distanz von 4km wurden in 16:22 absolviert, was auch bei der flachen und einfach Strecke nicht schwer war. Zurück am Strand des Krystinasees gings dann nach insgesant 1:22:10 über den Zielstrich.

Zielsprint

Zielsprint

Ich war im Ziel komplett zufrieden mit meiner Leistung und konnte mich im Vergleich zur O-See Challenge in einigen Bereichen verbessern, allen voran in der Wechselzone, wo ich diesmal die Orientierung besser behalten habe.
Der allgemeine Zustand nach Zieleinlauf war perfekt und ich hätte gleich noch einen dranhängen können, die Abwechslung die so ein Cross Triathlon bringt hat mich wieder aufs neue begeistert.
Man muss auch unseren Nachbarland Tschechien ein großes Lob für die super Organisation und die klasse Deutschkenntnisse aussprechen. Fazit an diesem Tag fällt ganz einfach aus: Super Cross- Triathlon, super Atmosphäre und Familie war auch dabei, was will Man(n) mehr!

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