24 h MTB Rennen im Zittauer Gebirge – 2much4you

Zum 6. 24h MTB Rennen im Zittauer Gebirge ging wieder mal eine Mannschaft des RSV Löbau an den Start.

In der Kategorie 4er Team standen die Fahrer des RSV Mathias Keller und Philipp Hanel mit unseren beiden Gastfahrern Carol Klaus und Mathias Neumann an den Start. Die 5,1 km lange Strecke war gespickt mit Singletrails, Wald- und Wiesenwegen und schnellen Abfahrten über Stock und Stein, welche den Rundkurs sehr abwechslungsreich machten, zumal auf 5,1km 150hm zu überwinden waren. Wir gingen mit gemischten Gefühlen an den Start, vor allem wie es nachts bei Dunkelheit werden würde!
Bei trockenen und ab und zu sonnigen Wetter ging es dann pünktlich Samstag 12Uhr in die ersten 2 Runden. Den Anfang machte Mathias K., vor Carol, Philipp und Mathias N.
Gewechselt wurde immer nach 2 Runden und am frühen Abend fanden wir uns im Mittelfeld wieder. Das Ziel bei Rennantritt war klar: “Das Ding heil überstehen”, da noch keiner von uns so ein 24h Rennen gefahren ist. Das Team hat super harmoniert und auch in der Nacht, wo sich das Wetter verschlechterte und es anfing zu regnen und die Sichtweite auf 50meter schrumpfte, haben wir gut durchgehalten. Ab 22 Uhr wollten wir dann auf 3 Runden erhöhen, damit alle etwas Schlaf bekommen. Das sollte auch kein Problem sein, aber wer das falsche Profil drauf hatte musste ab und zu absteigen! Gegen 3Uhr nachts war es dann von Oben wieder trocken, aber die Strecke war mittlerweile so aufgeweicht, dass unsere Räder nur noch aus Schlamm bestanden und einige schlecht bereifte Fahrräder an ihre Grenze kamen. Um 4 Uhr morgens fing es dann endlich wieder an hell zu werden und gegen 5:30 Uhr wurde auch die Lichtpflicht aufgehoben. Die letzten 6 Stunden kam ab und zu die Sonne raus und gab uns doch etwas Wärme ab, aber es blieb windig und kalt. Christine und Sandro statteten uns dann noch einen kleinen Besuch ab, die am Vortag beim German Cycling Cup in Bad Salgau unterwegs waren.
Die letzten Minuten haben wir uns noch um einige Plätze verbessert, aber einen Platz unter den ersten Drei war dann doch zu weit entfernt. Letztendlich haben wir unser Ziel erreicht: „Das Ding heil überstehen“.
Ein großes Lob für die super Organisation und Verpflegung und die schönen Stunden am Hochwald!
Fotos sind auf unserer Facebookseite zu finden!

Bis nächstes Jahr

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