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MTB-Zeitfahrrennen auf den Blomberg -Bad Tölz-

Am 27. Juni startete das von den Isarwinkler Radsportfreunden organisierte Blomberg Rennen. Der Hausberg von Bad Tölz. Eigentlich eine wunderschöne Gegend, doch an diesem Tag dicke schwarze Wolken die strömenden Regen von sich gaben.

Schon bei der Anmeldung regnete es in strömen, und wir quetschten uns alle unter ein Bierzelt. 10 Euro Startgebühr war fällig für ein 5,7km langes Rennen bei 650Hm. In dem Startgeld war aber eine wasserfeste Startnummer enthalten, ein 2 Euro Verzehrgutschein und eine Plastefolie die als Regenumhang dienen sollte. Die Plastefolie hätte an diesen Tag den ersten Platz verdient. 🙂

Der Start für die Kiddies erfolgte im Massenstart, es waren nur 7 Kinder da (bei dem Wetter nicht zu verübeln). Bei dem Männern wurde im 20 sek. Takt gestartet.

Der Berg war sehr glitschig, matschig und vernebelt. Die Zuschauer blieben an diesen Tag auch lieber im warmen und trockenen. Obwohl eine Berg und Talfahrt für die  Blomberg Bahn, die sonst 8 Euro kostet, an diesen Tag für Zuschauer mit Kuhglocke umsonst war.

Somit war jeder froh wenn er am Ziel angekommen und nicht in den dicken Nebel stecken geblieben ist. Oben angekommen gabs dann erstmal Tee und Corny-Riegel. Ein anderer Bayrischer Radsportler kam zu mir und sagte: “Guad des du so ei sichtbars Drikot ohost, sonst hä i di umgefahrn!” Ein Lob an unsere tollen Trikots.

Unten wieder angekommen gings dann in ein nahe gelegenes Wirtshaus, wo die Siegerehrung stattfinden sollte. Nach einiger Zeit verließen wir leider ohne Urkunden das Wirtshaus.

Dieses Jahr gab es das erste mal eine Sonderwertung für Fahrer über 85Kg, “Der Blombergbrocken”. 9 Fahrer lagen über dieser Marke, einschließlich ich! Über meine Ergebnis möchte ich nicht viel Worte verlieren. Nur soviel, der Erstplatzierte hätte denn Berg zweimal hoch fahren können, da war ich grad einmal oben. Aber hier in der Gegend kann man fast ausschließlich Berge trainieren, was man auch bei allen gemerkt hat.

Bei dem Wetter war der Organisator am Ende froh das wenigstens 40 Fahrer kamen und man die Veranstaltung nicht absagen bzw. verschieben musste, ins Wasser ist sie aber trotzdem gefallen. 🙂 Man muss auch denen ein Lob aussprechen die sich bei dem Nass-kalten Wetter hingestellt haben und für einen guten Ablauf gesorgt haben.

Am Ende bleibt für mich nur ein Fazit, das ich eindeutig zu wenig trainiert habe und den Berg masslos unterschätzt habe. Von unten sieht er wirklich nicht hoch aus.